Doch mit seinem Lucky-Punch brachte Heid den KönigPalast endlich einmal nachhaltig zum Kochen. Denn die Pinguine schaukelten den am Ende knappen Sieg erfolgreich über die Zeit und taten es der DEG auch in puncto Heimerfolge gleich.
Allerdings machten es die Krefelder unnötig spannend. Denn nach dem ersten Drittel hingen die Metro Stars bereits japsend in den Seilen. Vor allem KEV-Reihe drei spielte die Gäste im Eiltempo schwindelig. Daniel Pietta besorgte bereits nach 98 Sekunden den Führungstreffer, wenig später verwertete Roland Verwey einen Abpraller von Jamie Storr zum 2:0 (6.).
DEG-Coach Harold Kreis war restlos bedient und nahm seine Auszeit, auf den gewünschten Effekt wartete er jedoch vergebens.Stattdessen erhöhten die Hausherren noch vor der ersten Pause auf 3:0. Zum dritten Mal war es der dritte Block, diesmal in Person von Serge Payer (18.).
Im zweiten Drittel ließen die Pinguine jedoch die Zügel aus der Hand gleiten, was Brandon Reid mit dem Anschlusstreffer bestrafte (40.). Und plötzlich waren die Düsseldorfer wieder im Geschäft. Gleich nach der Pause verkürzte Düsseldorf auf 2:3 (Patrick Reimer, 41.), der wiedererstarkte Torjäger Adam Courchaine glich fast schon folgerichtig aus (45.), doch dann folgte ja Heids große Stunde.
KEV-Coach Igor Pavlov merkte nach dem Zwischentief aber auch treffend an: „Das Spiel war leider nicht gleichmäßig, es hatte Höhen und Tiefen.“ So werden auch am Donnerstag wohl Kleinigkeiten den Unterschied machen - oder eben jemand, den keiner auf dem Zettel hat - wie Chris Heid.
