Wortlaut: „Harold Kreis hat einen laufenden Zwei-Jahres-Vertrag, der ihn bis 2010 an den Klub bindet. Alle Meldungen über einen möglichen Wechsel sind reine Spekulationen. Die DEG Metro Stars konzentrieren sich deshalb auf den Sport und die Viertelfinalserie gegen die Krefeld Pinguine.“
Einen glücklicherweise nicht spielentscheidenden Faux-pas leistete sich das Schiedsrichter-Gespann bei der Dienstags-Partie. Dem 2:3-Anschlusstreffer durch Patrick Reimer ging beim Anspiel durch Andy eine deutliche Abseitsstellung voraus. Somit hätte der Treffer keine Anerkennung finden dürfen.
Ein besonderes Kabinettstückchen erlaubte sich Michael Endrass. Hinter dem Tor von Jamie Storr stehend versuchte der Youngster, den Puck mit der Kelle aufzunehmen und dem DEG-Goalie ins Kreuzeck zu schaufeln - und scheiterte nur denkbar knapp. Von Trainer Igor Pavlov gab es für die Aktion jedoch keinen Rüffel - ganz im Gegenteil: „Es ist doch gut, wenn ein so junger Spieler schon Nerven aus Stahl beweist.“
DEG-Kapitän Daniel Kreutzer konnte mit der Kritik von Manager Lance Nethery, der den Cracks im Auftaktdrittel mangelnde Laufbereitschaft unterstellte, wenig anfangen: „Ich glaube nicht, dass es damit etwas zu tun hat, keiner macht das extra. Aber wir haben auch gesehen, wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir auch das letzte Spiel gewinnen.“
Roland Verwey konnte das Erfolgsrezept der starken dritten Reihe nicht begründen: „Wir haben uns eigentlich nichts Besonderes vorgenommen, aber ich denke, dass wir alle ähnlich spielen und von daher gut zusammenpassen.“
Verweys Prognose für das heutige Match: „Jetzt geht es wieder bei Null los, aber ich bin ganz zuversichtlich, dass wir das Ding in Düsseldorf über die Zeit bringen.“
Krefelds Co-Trainer Reemt Pyka konnte sich den Einbruch nach dem ersten Drittel selbst nicht genau erklären: „Wir haben den Jungs gesagt, dass sie permanent laufen sollen, nie stehen bleiben. Leider haben wir das im zweiten Abschnitt etwas schleifen lassen, es dann aber im Schlussdurchgang zum Glück noch über die Zeit retten können.“
Daniel Pietta: „Wir haben uns selbst keinen Druck gemacht, weil wir wissen, dass wir eine gute Saison gespielt haben. Aber wir wollen jetzt mehr, wir wollen ins Halbfinale!“
