Es war nicht etwa die Freude des Großteils der 18.496 Zuschauer über den Ausgleichstreffer durch Ahmet Cebe in der 63. Spielminute, sondern in diesem Augenblick lief Axel Lawarée nach mehrmonatiger Verletzungspause zur Mittellinie, um eingewechselt zu werden. Das Comeback des Belgiers war auch um einiges mehr wert als das 1:1 (0:1) gegen den direkten Konkurrenten Kickers Emden.
„Das war eine gerechte Punkteteilung“, bilanzierte Emdens Trainer Stefan Emmerling, der seine Mannschaft exzellent eingestellt hatte. Vor allem im ersten Durchgang kam die Truppe seines Gegenübers Norbert Meier mit dem aggressiven Pressing der Kickers nicht zurecht. „Wir hatten in der ersten Hälfte Vorteile, weil wir klasse standen und einige gefährliche Angriffe nach vorne spielen konnten“, brachte es der Ex-Profi auf den Punkt.
Meier hingegen ärgerte sich nach der Begegnung: „Am Ende hatte Ahmet Cebe noch die dicke Chance, die Partie für uns zu entscheiden.“ Doch Emdens starker Keeper Daniel Masuch war zur Stelle. Cebe: „Das 2:1 wäre mit Recht gefallen und nicht mit Glück.“ Doch somit blieb es bei einem Zähler für beide Teams. „Und wir sind genauso schlau wie vorher“, schüttelte Meier den Kopf.
Der reist am kommenden Mittwoch mit seinem Team zur Zweitvertretung des FC Bayern München. Dann fehlen die beiden Mittelfeld-Stützen Olivier Caillas (10. Gelbe Karte) und Marco Christ (5.). Immerhin kehrt Kapitän Andreas Lambertz nach seiner Sperre wieder zurück.




