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VfL: Nach sieben Wochen kehrt Yahia zurück
"Namen interessieren nicht"

Anthar Yahia scharrt mit den Hufen.

Gut sieben Wochen nach seinem Außenbandanriss in Wolfsburg will der Algerier am Samstag gegen den VfB Stuttgart unbedingt dabei sein. Yahia: "Ich fühle mich absolut fit, habe keine Beschwerden und bin heiß auf einen Einsatz." Die erste Trainingswoche nach seiner Verletzung hat er ebenso gut überstanden wie seinen Einsatz am vergangenen Samstag im Regionalligateam in Mönchengladbach.

Yahia: "Jetzt zahlt es sich aus, dass ich gemeinsam mit Marcel Maltritz wochenlang zweimal täglich in der Ruhrsport-Reha hart gearbeitet habe. Ich bin voll im Soll."

Dass während seiner Abwesenheit Mergim Mavraj, Marc Pfertzel und zuletzt auch Patrick Fabian einen guten Job in der Innenverteidigung gemacht haben, konnte ihn nicht überraschen: "Mir war klar, dass es keine Probleme gibt. Wir haben einen qualitativ hochwertigen Kader. Und das gilt auch für die Innenverteidigung." Und doch. Am Samstag hofft der Nationalspieler, in der Startformation zu stehen. Doch seinen Platz fordert er nicht mit Worten ein, sondern eher mit einer konzentrierten Leistung in den Trainingseinheiten. Und er scheint auf einem guten Weg zu sein, denn auf einen Anthar Yahia, wie er sich in den letzten Übungsstunden präsentierte, kann Marcel Koller eigentlich nicht verzichten.

Doch der Trainer schürt den Konkurrenzkampf, indem er zur Aufstellung für das Spiel gegen den VfB Stuttgart beharrlich schweigt. Doch gegen Gomez und Cacau, die dem VfL in der Vergangenheit immer schon große Schwierigkeiten bereiteten, dürfte Koller auf die Erfahrung von Anthar Yahia nicht verzichten.

Der lobt die Schwaben in den höchsten Tönen: "Stuttgart hat eine sehr starke Mannschaft und im Angriff sind sie hochkarätig besetzt. Aber Namen interessieren mich nicht." Da interessiert ihn schon mehr, dass Algeriens Nationalcoach Rabah Saadane seinen Innenverteidiger nicht aus den Augen verloren hat. "Er hat unmittelbar nach der Verletzung und zwischendurch sich nach mir erkundigt und mir versichert, dass sie mich dringend brauchen, so bald ich wieder gesund bin."

Doch bevor Anthar Yahia an die Nationalmannschaft und die mögliche WM-Qualifikation für Südafrika denkt, hofft er auf den doppelten Klassenerhalt: "Neben den Profis drücke ich jetzt natürlich auch der Amateurmannschaft die Daumen. Ich bin sicher, das beide Teams nicht absteigen."

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

RevierSport anne Castroper
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