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Hajnal: Erst 39 Grad Fieber, dann Matchwinner
„Viel besser als Hertha“

Noch am Donnerstag war sie der Aufreger des Tages: Die Länderspielreise von Tamas Hajnal.

Doch gegen Berlin stand sie schon wieder im Hintergrund. Denn der Regisseur selbst hatte die richtige Antwort auf die Querelen um seinen 45-minütigen Einsatz gegen Mazedonien gegeben.

Mit Übersicht und Esprit ordnete der 28-Jährige die Angriffe der Borussen und legte damit den Grundstein für den überraschenden 3:1-Auswärtssieges seines Teams.

„Natürlich ist es nach so einer Woche schwierig, weil man es nicht genau weiß, wo man steht“, berichtete der BVB-Regisseur nachher über die Unsicherheit vor dem Anpfi ff. Danach war davon nichts mehr zu spüren: „Wir waren viel besser und viel bissiger als Hertha. Das haben wir sofort gespürt.“

Gerade als es nach dem Berliner Ausgleich so schien, als könnte die Partie kippen, drehte der BVB wieder auf. Hajnals Erklärung: „Wir hatten sie schon am Haken und da wollten wir sie auch lassen.“

Mit Erfolg. Denn obwohl Hajnal die Puste ausging und er in den zweiten 45 Minuten nicht mehr ganz an den Bewegungsradius der ersten Hälfte anknüpfen konnte, zählte der Ungar am Ende zu den Matchwinnern.

Wer mit dem früheren Karlsruher hinterher sprach, der merkte, wie viel Kraft die Energieleistung gekostet hatte. Immer wieder wurde Hajnals Redefluss vom Husten unterbrochen. Größere Probleme mit dem grippegeschwächten Körper verspürte er jedoch nicht mehr: „Am Donnerstag hatte ich 39 Grad Fieber. Davon habe ich gegen Berlin nichts mehr gespürt. Der Einsatz hat sich also gelohnt.“

Das kann man so stehen lassen.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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