Speziell die Domstädter zeigten sich nur verbal in der Offensive. Allen voran Milivoja Novakovic und Petit, beide wurden nach der x-ten Diskussion vom Schiedsrichter mit Gelb versehen.
Nach dem Match sammelte RevierSport online die Stimmen der Beteiligten:
FC-Coach Christoph Daum betonte mit Blick auf seine beiden "Dauernörgler": Es gibt keine Strafe, aber ich werde die beiden wohl mal eine Einheit als Schiedsrichter leiten lassen. Dann sehen sie das alles aus der anderen Perspektive. Sie müssen ihr Verhalten sicher reflektieren."
Zum Spiel erklärte Daum: "Es ist noch ein weiter Weg, um unsere Ziele zu erreichen. Ein noch längerer, um dahin zu kommen, wo Leverkusen schon ist. Wir haben unsere Ausfälle lange gut kompensieren können. Aber nach dem 0:1 war es schwierig zurück zu kommen."

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Gäste-Trainer Bruno Labbadia war dagegen sehr zufrieden: "Das war große taktische Disziplin meiner Elf. Wir haben die Ruhe bewahrt und nichts zugelassen. Wir wussten, Köln steht gut organisiert. Aber meine Mannschaft hat super zusammen gearbeitet. Der Sieg ist sehr wichtig, auch für die Fans, weil es ein spezielles Derby war."
Kölns Kevin McKenna schlich aus der Kabine: "Wir haben wenige Fehler gemacht, aber eine Truppe wie Bayer nutzt die sofort aus. Es war nicht unser Tag, daher mussten wieder 50.000 Fans enttäuscht nach Hause gehen. Wir hatten uns so viel vorgenommen." Die Elfmeterszene kommentierte der Kanadier so: "Ich bin nicht sicher, ob es einer war. Aber wenn der gepfiffen wird, dann war es zu 100 Prozent vorher auch ein Strafstoß für uns beim Foul gegen Fabrice Ehret."
Bayers-Winterverpflichtung Thoms Zdebel zollte Patrick Helmes nach dem Elfmeter vor der Kölner Südtribüne ein dickes Lob: "Da muss man schon riesige Eier haben. Wer Pat kennt, der weiß, er ist sehr nervenstark. Klasse, wie sicher er den verwandelt hat."

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Ginge es nach Kölns Pedro Geromel, wäre der aber nicht gepfiffen worden: "Das war kein Strafstoß. Es gab zwischen mir und Stefan Kießling zwar eine Berührung, aber ich habe ihn nicht gestoßen."
Egal, am Ende stand das 2:0. Und der Ex-Kölner Lukas Sinkiewicz hatte allen Grund zur Freude: "Es war schön wieder in Köln aufzulaufen. Ich kenne noch so viele Leute. Dann der Dreier, der für uns so wichtig war. Und hinten stand die Null, wir haben keine Chance für Köln zugelassen. Wir waren schon vorher in der Kabine heiß auf die Partie, das hat man dann auch gemerkt."
Nach wenigen Minuten rasselte Sinkiewicz mit FC-Keeper Faryd Mondragon zusammen. Für den Verteidiger halb so wild: "Ich wollte nur das Derby etwas anheizen."
Einverstanden mit der Bayer-Vorstellung zeigte sich auch Sportdirektor Rudi Völler: "Wir haben viel Geduld bewiesen, so zum Beispiel vor dem 1:0. Der Abstand nach oben durfte aber auch nicht größer werden. Jetzt sind wir wieder im Rennen um die internationalen Plätze. Klasse, wie Toni Kroos nach seiner Einwechselung gespielt hat. Er hat neues Selbstvertrauen und gezeigt, was er alles kann."


















