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Cottbus: Energie-Präsident nicht vom Klassenerhalt überzeugt
"Wer sich öffentlich positionieren will, kann gehen"

Präsident Ulrich Lepsch von Fußball-Bundesligist Energie Cottbus ist offenbar nicht mehr vom Klassenerhalt seines Teams überzeugt.

"Eigentlich waren wir alle der Meinung, dass wir stark genug im Abstiegskampf sind. Aber das kann ich im Moment nicht sehen", sagte der Klubchef im Interview mit der Bild. Energie hat als Tabellenvorletzter drei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz, den derzeit Borussia Mönchengladbach belegt. Die Mannschaft müsse sich endlich für den Verein zerreißen. "Wir wollen die Liga halten, ganz klar. Doch wenn man absteigt, muss man auch in Würde absteigen", so der Klub-Chef.

Zugleich attackierte Lepsch Spieler wie Stürmer Dimitar Rangelow, der den Verein verlassen will: "Immer nur reden, aber keine Leistung auf dem Platz bringen, das passt nicht. Wer sich öffentlich positionieren will, kann gehen - und zwar auf die Tribüne." Trainer Bojan Prasnikar stehe dagegen nicht zur Debatte. Er habe nicht den Eindruck, dass der Coach mitunter ratlos wirke, meinte der Präsident: "Natürlich zweifelt er selber über das ein oder andere. Aber er analysiert alles ganz genau."

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