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MSV: Stimmen nach dem Spiel - mit Bilderstrecke!
"Zebras" bewerben sich für den Friedesnobelpreis

Nach der Pleite gegen Koblenz verabschiedeten sich die Zebras vom Aufstiegstraum. Die Stimmen nach dem Spiel.

Marcel Heller nahm kein Blatt vor den Mund: „Der Aufstieg ist nicht mehr realistisch. Aber wir müssen uns noch mit Anstand verabschieden.“

Markus Brzenska war enttäuscht: „Wir haben uns total dämlich angestellt. Nach der Führung hätten wir alles im Griff haben können, aber ausgerechnet der Kleinste auf dem Platz macht ein Kopfballtor. Das darf nicht sein. Danach haben wir uns einfach nur noch doof angestellt.“

Und der Dortmunder legte nach: „Nach so einer Leistung dürfen wir nicht mehr vom Aufstieg sprechen. Wir sind es nun den Fans und dem Verein schuldig, uns vernünftig zu verabschieden.“

Zu seiner persönlichen Zukunft meinte Brzenska: „Ich würde gerne bleiben und helfen, im nächsten Jahr eine aufstiegsfähige Mannschaft aufzubauen.“

Torschütze Sandro Wagner analysierte: „Der Aufstieg ist nicht mehr zu realisieren. Dass wir nach zweimaliger Führung so einbrachen, ist mir unerklärlich. Uns hat die ganze Zeit über der nötige Biss gefehlt.“

Nachgefragt bei Tom Starke:

Tom Starke, war es das?

Ja. Aufgrund der Leistung gegen Koblenz ist es auch verdient, dass wir aus dem Aufstiegsrennen sind. Das Remis gegen St. Pauli hat uns noch in den Köpfen gesteckt und deshalb hat uns einfach alles gefehlt. Wir waren viel zu verunsichert. Das war einfach zu wenig.

Also haben Sie Planungssicherheit für Liga zwei?

Ja. Der Knackpunkt ist aber nicht die Niederlage gegen die TuS, sondern die schwache Hinrunde. Noch einmal eine erfolgreiche Aufholjagd zu starten, ist verdammt schwer. Und wenn man dann auch noch so katastrophale Gegentreffer wie wir kassieren, hat man es nicht anders verdient. Bei uns hat von Beginn an nichts gestimmt.

Aber Sie haben doch mit vier Stürmern gespielt.

Stimmt, aber wir können auch mit zehn Angreifer spielen. Wenn die einfachsten Pässe nicht ankommen, hängen alle in der Luft.

Spruch des Tages: „In den Zweikämpfen haben wir uns um den Friedensnobelpreis beworben.“ Peter Neururer konnte das Zweikampf-Verhalten seiner Mannschaft nicht verstehen.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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