"Es steht doch fest, dass der Pokal für den Klub von immenser Bedeutung ist", legt sich Thomas Strunz, Geschäftsführer Sport bei RWE, nachdrücklich fest: "Auf die Einnahmen wollen wir natürlich nicht verzichten."
Weil sich jeder ausmalen kann, dass der schon als Endspielteilnehmer feststehende Niederrheinligist VfB Speldorf auch für ein zurzeit eher taumelndes Team wie RWE keine unüberwindbare Hürde darstellen muss. Der Sieger des Wettbewerbs qualifiziert sich für die erste DFB-Pokalhauptrunde, die von Freitag, 31. Juli bis Montag, 3. August 2009 mit 64 Mannschaften über die Bühne gehen soll. "Da wollen wir dabei sein", bemerkt Strunz.

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RWE-Coach Ernst Middendorp wird die Truppe ab heute einstimmen: "Vor dem Meisterschafts-Match gegen Verl habe ich mich damit nicht befasst. Wir sind aber natürlich mit allen Informationen versorgt."
Nach den zuletzt dürftigen Leistungen dürfte sich die Kulisse am Mittwoch-Abend dementsprechend darstellen, auch wenn die Bergischen Unterstützung mitbringen werden. "Für unsere Anhänger hat dieses Match natürlich auch eine besondere Bedeutung", weiß Strunz, der sein Amt am 19. April 2008 übernahm.
An diesem Tag trat RWE am 31. Spieltag der letztjährigen Regionalliga Nord im Zoo-Stadion beim Wuppertaler SV Borussia an - Endstand 2:2. Michael Lorenz, Markus Kurth und David Czyszczon waren aus dem aktuellen Kader damals dabei. Elf Tage zuvor hatte die Mannschaft damals übrigens den Diebels-Niederheinpokal durch ein 1:0 über Fortuna Düsseldorf in der Arena des MSV Duisburg zum zweiten Mal nach 2003/2004 gewonnen.
Was den Abstieg aus der Regionalliga auch nicht verhinderte. Vielleicht hilft am Mittwoch vor allen Dingen die Erinnerung an das kürzliche Halbfinale: 11:10 nach Elfmeterschießen gegen Düsseldorf. Strunz: "Das war ganz stark." Ähnliches ist gegen den WSV notwendig.

