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Hannovers Klubchef Kind feiert 65. Geburtstag
Kampf für die Modifizierung der 50+1-Regel

Klubchef Martin Kind von Hannover 96 feiert heute seinen 65. Geburtstag.

Der Unternehmer steht dem Verein seit 1997 mit kurzer Unterbrechung vor und führte die Niedersachsen in seiner Amtszeit von der Drittklassigkeit zurück in die Bundesliga. Derzeit kämpft Kind vor allem für eine Modifizierung der 50+1-Regel der Deutschen Fußball Liga (DFL). Das Statut verbietet Investoren, die Mehrheit an einem Verein zu übernehmen.

Nach Kinds Ansicht können Vereine von der Größenordnung Hannovers nur durch eine Änderung dieser Regel ins obere Drittel der Bundesliga vorstoßen. Langfristig träumt Kind davon, dass "96" das internationale Geschäft erreicht. Ob dieser Wunsch noch in seiner Amtszeit in Erfüllung geht, bezweifelt der Geschäftsmann, der in Großburgwedel ein Hörgeräte-Unternehmen mit gut 2000 Angestellten führt, allerdings.

"Daran kann man in fünf bis zehn Jahren denken", sagt Kind, der Hannover 96 noch "zwei bis fünf Jahre" vorstehen will. Kurzfristig plant der Vereinsboss vor allem, einen neuen 96-Manager zu präsentieren. Eine Entscheidung über diese Personalie soll in der kommenden Woche fallen.

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