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Bayern München mit Louis van Gaal einig
"Es gibt noch Probleme im Verhältnis zu AZ Alkmaar"

Bayern München ist sich mit Trainer Louis van Gaal einig, doch der Noch-Arbeitgeber des Wunschkandidaten des deutschen Rekordmeisters macht Ärger.

"Tatsache ist, dass es noch Probleme gibt im Verhältnis von van Gaal zu AZ Alkmaar. Vor allem, weil die offenbar noch keinen Nachfolger haben. Das scheint auch eine Bedingung für die Freigabe zu sein", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß der Münchner Tageszeitung tz.

Van Gaals Erbe beim neuen niederländischen Meister sollte Co Adriaanse antreten, der sich nun aber offenbar Hoffnungen auf die freigewordene Trainerstelle bei Ajax Amsterdam macht. Doch trotz der Probleme mit Alkmaar will Hoeneß die Verpflichtung van Gaals bereits in der kommenden Woche unter Dach und Fach bringen. Am Wochenende beschließt van Gaal mit Alkmaar die Saison, danach sollen dann die letzten noch offenen Fragen beantwortet werden.

Der 57 Jahre alte van Gaal hat bei Alkmaar einen Vertrag bis 2010, der Titelgewinn soll ihm nach Berichten mehrerer Medien aber eine Hintertür zu einem vorzeitigen Ausstieg geöffnet haben. "Was genau es für eine Absprache gibt, weiß ich nicht. Aber es gibt eine und auf die will er sich berufen", sagte Hoeneß. Eine Ablöse werde demnach nicht fällig, und van Gaal wolle sich selbst um die Lösung der Probleme mit Alkmaar kümmern, ergänzte Hoeneß.

Franck Ribery (Foto: firo).

Von der Klärung der Personalie van Gaal hängt auch die Zukunft des allseits umworbenen Bayern-Stars Franck Ribery ab. Der Franzose gilt zwar als unverkäuflich, doch wenn der neue Trainer sage, "ich will lieber drei, vier Spieler kaufen, wäre das eine neue Variante", sagte Hoeneß: "Aber im Moment ist die Meinung im Vorstand die, dass wir Ribery nicht gehen lassen. Und vielleicht sagt der Trainer ja auch: Ich will beide: Ribery und Diego."

Das würden die Bayern-Fans sicher gerne sehen, doch Diego steht offenbar vor einem Engagement bei Italiens Rekordchampion Juventus Turin. Und auch um Ribery gibt es erneut Spekulationen. "Ich hoffe, dass Franck Ribery zu Real Madrid wechseln wird", sagte Frankreichs Fußball-Idol Zinedine Zidane dem französischen TV-Sender Canal plus. Zidane ist Berater von Florentino Perez, der sich im Juni wieder zum Präsidenten von Real wählen lassen will und als Wahlversprechen den ein oder anderen Transfer angekündigt hat.

Ribery passe da perfekt ins Anforderungsprofil, meinte Zidane. "Es ist immer gut, einen solchen Spieler in der Mannschaft zu haben. Wir müssen das Wappen des Vereins wieder wertvoller machen - und er könnte dazu beitragen." Doch Hoeneß mauert, selbst die angeblich von Manchester United gebotenen 70 Millionen Euro Ablöse "bringen mich nicht dazu, meine Meinung zu ändern. Wir werden Franck nicht gehen lassen. Er ist ein wichtiger Baustein unserer Zukunft und deswegen wollen wir lieber den Vertrag verlängern, als ihn zu verkaufen."

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