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Karlsruher Drpic gegen Dortmund nicht dabei
Stuttgart plant Beförderung von Horst Heldt

Ausgerechnet auf der Zielgeraden der Bundesliga-Saison wird Tabellenschlusslicht Karlsruher SC vom Verletzungspech geplagt.

Die Badener müssen im Spiel am Samstag bei Borussia Dortmund (15.30 Uhr/live bei Premiere) auf Innenverteidiger Dino Drpic verzichten. Der Kroate laboriert an einem Bluterguss im Oberschenkel, den er sich bei einem Zweikampf im Training zugezogen hatte. Für Drpic wird Sebastian Langkamp in die Vierer-Abwehrkette rücken.
KSC-Trainer Edmund Becker muss zudem den gelbgesperrten Antonio da Silva ersetzen. Für ihn wird wohl Alexander Iaschwili im offensiven Mittelfeld auflaufen. Angeschlagen ist auch Michael Mutzel (muskuläre Probleme), der von Marco Engelhardt vertreten werden könnte.

Kapitän Maik Franz indes musste in dieser Woche im Training etwas kürzertreten, will aber in Dortmund von Beginn an spielen. Der Innenverteidiger hatte erst am vergangenen Wochenende bei der Nullnummer gegen Energie Cottbus sein Comeback in der Karlsruher Startelf nach sechsmonatiger Abstinenz gefeiert. Franz hatte sich zu Beginn des Jahres nach wochenlangen Beschwerden einer Operation an der Achillessehne unterzogen.

Der KSC ist vor dem 31. Spieltag die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga. In den bisherigen 15 Partien in der Fremde kassierten die Badener zwölf Niederlagen (zwei Siege/ein Unentschieden).

Stuttgart plant Beförderung von Horst Heldt
Bundesligist VfB Stuttgart will das Werben von Schalke 04 um Horst Heldt mit der Beförderung seines Sportdirektors kontern. "Wir haben beim Aufsichtsrat den Antrag gestellt, den Vorstand auf drei Positionen zu erweitern", sagte VfB-Präsident Erwin Staudt der Stuttgarter Zeitung. Dem Gremium an der Spitze des Vereins gehören aktuell Staudt und Finanzdirektor Ulrich Ruf an, Heldt soll den neuen dritten Platz einnehmen.

Foto: firo.

Damit würden die Schwaben Heldt einen lange gehegten Wunsch erfüllen und dem 39-Jährigen einen Abschied in Richtung Schalke schwerer machen. Die Königsblauen werben offenbar massiv um den Stuttgarter und wähnen sich dabei schon recht weit. "Wir haben mit Horst Heldt gesprochen, er will zu uns", sagte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies. Heldt würde auf Schalke das neue Führungsduo mit Trainer Felix Magath komplettieren, unter dem er als Spieler bei Eintracht Frankfurt und beim VfB aktiv war.

Doch Staudt hofft, Heldt mittels der Erweiterung des Vorstands am Neckar halten zu können. "Ich bin völlig entspannt, Horst Heldt hat noch einen Vertrag bis 2012 beim VfB, deshalb erübrigt sich eine Diskussion über seinen Wechsel nach Schalke. Er hat hier die volle Anerkennung und arbeitet in einem tollen Team", sagte er.

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