In dem Gutachten soll unter anderem geklärt werden, ob die behandelnden Ärzte, darunter auch Mannschaftsarzt Gerd Dimanski von Klasnics Ex-Klub Werder Bremen, die Nierenerkrankung eher hätten erkennen können. Der 29 Jahre alte Kroate wirft Dimanski sowie der Internistin Manju Guha vor, deutliche Anzeichen seiner Nierenerkrankung nicht erkannt und folglich falsch behandelt zu haben. Zwei örtliche Reha-Zentren sind ebenfalls beklagt.
Klasnic fordert in dem Verfahren 1,1 Millionen Euro Kompensation für einen durch die Krankheit entgangenen Gewinn sowie ein Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 Euro. Klasnic lebt seit zwei Jahren mit der Spenderniere seines Vaters. Das Spenderorgan der Mutter hatte Klasnics Körper zuvor abgestoßen.
