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MSV: Korzynietz‘ eingeklemmter Nerv macht Einsatz fraglich
„Müssen das Derby gewinnen“

Bernd Korzynietz war in Frankfurt das erste Opfer. Doch das hatte weniger mit seiner Leistung zu tun.

Zwar hatte er gegen den quirligen Junior Ross seine Probleme, doch am Ende sorgte ein eingeklemmter Nerv für seine frühe Auswechslung in der 26. Minute. „Die Schmerzen im Rücken war sehr groß“, berichtet der Defensiv-Stratege, der jetzt mit Medikamenten und einer Wärme-Therapie behandelt wird. „Ich weiß nicht, wie lange es dauert, denn so eine Verletzung hatte ich zum Glück noch nicht.“

Ein Ausfall am Dienstag im Derby gegen RWO wäre für den ehemaligen Bielefelder jedenfalls eine Katastrophe. „Das ist ein ganz besonderes Spiel, vor allem für die Fans“, weiß Korzynietz seinen ersten Revier-Schlager mit dem MSV genau einzuschätzen. „Wir müssen gegen Oberhausen gewinnen und die Fans, die uns trotz des torlosen Remis toll unterstützt haben, versöhnen.“

Bernd Korzynietz freut sich auf sein erstes Derby mit dem MSV.

Den Auftritt in Hessen kann sich der 29-Jährige nicht erklären: „Es ist enttäuschend. Wir hatten uns mehr versprochen und wollten mit einem Dreier für den nötigen Auftrieb sorgen. Aber das ist vorbei.“

Denn auch in den Augen des Ex-Gladbachers ist der Aufstiegszug ohne den MSV abgebraust: „Der Punkt ist zu wenig, um noch die theoretische Chance zu wahren. Es wäre ja auch selbst mit einem Sieg ein verdammt schwerer Weg für uns gewesen. Doch so ist es jetzt vorbei.“

Doch Frankfurt hat er bereits abgehakt und blickt lieber auf RWO. „Wir haben das Spiel analysiert und hoffen nun, dass uns die Fans genauso gut wie in Frankfurt unterstützen“, sucht Korzynietz den Schulterschluss mit dem Anhang. „Jetzt liegt es jedenfalls an uns, den Fans mit einer guten Leistung und einem Dreier etwas zurückzugeben.“

Auf die Frage, ob die schleppend verlaufenden Vertragsverhandlungen einen Einfluss auf die Leistung haben, gibt Korzynietz zu: „Das ist natürlich ein Thema innerhalb der Mannschaft. Aber es ist schwer, diese Dinge zu beeinflussen. Deshalb müssen wir solche Geschichten beim Anstoß ausblenden.“

Mit Blick auf die neue Zweitliga-Saison meint er: „Wir werden eine gute Truppe haben, die unser Ziel, Aufstieg 2009/2010, verwirklichen wird.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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