Startseite » Fußball » 1. Bundesliga

VfL: Tristesse an der Castroper Straße - Saisonaus für Sestak
Klimowicz vor Comeback, Koller kämpferisch

Tristesse an der Castroper Straße, dabei steht der VfL drei Spieltage vor dem Saionende nicht mal auf einem Abstiegsplatz.

Aber die enttäuschende Leistung in Berlin, verbunden mit dem Last-Minute-Sieg der Gladbacher gegen Schalke und der Hiobsbotschaft der Verletzung von Stanislav Sestak, der heute von Vereinsartzt Dr. Karlheinz Bauer an der linken Leiste operiert wurde und damit dem VfL im Endspurt fehlen wird, sorgen im Umfeld für lange, mutlose Gesichter.

Doch Marcel Koller stemmt sich mutig gegen die Ratlosigkeit: „Noch stehen wir nicht auf einem Abstiegsplatz und haben es selbst in der Hand. Fakt ist aber auch, dass 28 Punkte nicht reichen werden.“

Oliver Schröder (Foto: firo).

Sestak operiert, Fuchs und Ono ebenfalls verletzungsbedingt keine Hilfe mehr und dass Oliver Schröder nach zweimonatiger Verletzungspause seit gestern wieder im Mannschaftstraining ist, löst auch keine Jubelstürme aus. Obwohl Koller sogar überlegen muss, Schröder schon am Mittwoch in den 18er-Kader zu berufen, denn schließlich gibt es zu Wochenbeginn schon wieder neue Sorgen.

So hat Mergim Mavraj heute nicht trainiert, lässt sich am Nachmittag von Vereinsarzt Dr. Bauer am Knie untersuchen, Philipp Bönig, der nur mit einer schmerzstillenden Spritze am Samstag mitwirken konnte, brach das Training ebenfalls ab. So ruhen die Hoffnungen vielleicht auf Diego Klimowicz. Der Argentinier mit spanischem Pass gab nach dreiwöchiger Verletzungspause grünes Licht: "Es geht, ich will der Mannschaft helfen.“ Koller spielt mit dem Gedanken, den Stürmer in Hamburg von Beginn an 'ranzulassen, "so lange die Kräfte reichen.“

Eine weitere Alternative für die Offensive könnte Joel Epalle sein, der seine lästige Gesichtsmaske schon am Mittwoch ablegen will und dessen Einsatz der Mannschaft sicherlich helfen würde.

Koller nahm den HSV gestern bei der 0:2-Niederlage in Bremen vor Ort noch mal unter die Lupe und weiß natürlich auch, dass die Heimbilanz der Hamburger fast makellos ist, stehen doch zwölf Siege bei zwei Remis und einer Niederlage zu Buche. Koller: „Dennoch haben wir eine Chance.“

Mit welcher Anfangsformation und welcher taktischen Ausrichtung der VfL am Mittwoch an der Elbe auflaufen wird, verriet er am Montagmittag auf der Pressekonferenz den fragenden Journalisten jedoch nicht. Ohnehin ist der Trainer trotz der "raffiniertesten Überlegungen“ am Ende auch ratlos, wenn seine Spieler, wie in Berlin, zwar kompakt auftreten, sich aber zwei Mal bei eigenen Standards (Freistoß / Eckball) übertölpeln lassen. Koller: „In meinem Kopf weiß ich schon, wie wir spielen müssen, die Frage ist nur, ob wir das auf dem Feld auch umsetzen können.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

RevierSport anne Castroper
die Facebookseite für alle Bochum-Fans

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.