Die Enttäuschung sei immer noch "gigantisch", offenbarte der 46-Jährige dem Hamburger Abendblatt: "Ganz ehrlich, in meiner gesamten beruflichen Karriere hat mich noch nie etwas so getroffen. Dieses Trauma der letzten 19 Tage wird aus der Geschichte des HSV nicht mehr zu tilgen sein."
In den Pokalwettbewerben waren die Hamburger in den zurückliegenden drei Wochen jeweils gegen Werder Bremen auf der Strecke geblieben. In der Liga konnten die Hanseaten in diesem Zeitraum nur einen von neun möglichen Punkten einfahren, rutschten auf den sechsten Tabellenplatz ab und müssen nun sogar um die Teilnahme an der Europa League (bisher UEFA-Cup) bangen.
"Das ist ja inzwischen beim HSV schon eine lange Geschichte. Wir haben in den letzten Jahren vieles aufgebaut und dann immer in der alles entscheidenden Phase gepatzt. Das ist sicher auch eine Mentalitätsfrage. Es ist ein schwieriger Prozess, das zu drehen", meinte Hoffmann.
Jetzt gehe es darum, in der Liga die Qualifikation für das internationale Geschäft zu erkämpfen. Sollte dies nicht gelingen, würde der Verein seine wirtschaftliche Handlungsfähigkeit allerdings nicht verlieren, versicherte Hoffmann, gestand im Hinblick auf anstehende Transferaktivitäten aber auch ein: "Natürlich ist es einfacher, Spieler mit dem europäischen Wettbewerb zu locken."
"Gigantische" Enttäuschung bei HSV-Chef Hoffmann
"Mich hat noch nie etwas so getroffen"
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