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RWO: Splitter nach dem 1:1 in Duisburg
Der "königliche" Blick nach Wehen

Oberhausens Torschütze Christopher Nöthe bilanzierte nach dem Match gegen den MSV:

„Wir hätten den Sack zumachen können, es fehlten nur fünf Minuten. Wir waren klar die bessere Elf, aber dafür können wir uns nichts kaufen. Gegen Freiburg wird das wie gegen den MSV. Für die geht es um nichts mehr, aber die wollen sich anständig aus der Liga verabschieden.“

Bezüglich seiner Zukunft gibt es bei Nöthe noch keine Neuigkeiten. Die BVB-Leihgabe steht zwischen den Stühlen. Dortmund hat sich nicht geäußert, daher sucht RWO anderweitig nach einer Offensiv-Alternative. In die dritte Liga, wo die Borussen-Reserve wohl bald auflaufen wird, will er nicht. Daher bleibt wohl nur der Wechsel zu einem anderen Zweitligisten. Nöthe: „Das ist nervig, ich hoffe, in den nächsten beiden Wochen entscheidet sich etwas.“

Sollte Nöthe gehen, wäre er nach Kim Falkenberg, Tim Reichert, Musa Celik, Jens Robben, Jonas Deumeland und Ferhat Kiskanc Abgang Nummer sieben, Nummer acht wäre dann Olivier de Cock, dessen Zeit in Oberhausen durch seine Mittelfußverletzung noch früher als gedacht beendet ist. Der Neunte im Bunde wird zu 99 Prozent Julian Lüttmann sein. Bei der Suche nach Verstärkungen geht der Blick der Oberhausener auch zum Absteiger nach Wehen, wo mindestens einer oder zwei Kicker das Interesse geweckt haben. Wie zum Beispiel Stürmer Ronny König, der in Oberhausen schnell ein Thema werden könnte. Noch keine Entscheidung gibt es im Fall Daniel Gordon (BVB II), der das RWO-Angebot vorliegen hat.

Untröstlich war nach dem Match auch Marcel Landers, der seine Torjägerqualitäten noch nicht gefunden hat. Kurz vor dem Ende lief er alleine auf den MSV-Kasten zu, schoss die Kugel aber meterweit über das Tor: „Das kann nicht sein“, ärgerte sich das RWO-Urgestein, „wo schieße ich den denn hin?“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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