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RWO: Kaya gesperrt und mit „gefühlter Niederlage“
Terranova: „Nichts zerreden“

Da holt RWO in Duisburg einen Zähler und man registrierte kurz nach dem Ende nur hängende Köpfe.

Markus Kaya und Dimitrios Pappas zischten sogar sofort in die Kabinen und mussten sich erst einmal sammeln. Der Frust über die verpasste Rettung saß tief. Aber nach einigen Momenten der Ruhe betonte Kaya, der nach dem 1:1 auf dem Platz eifrig mit den Kollegen diskutierte: „Das Gegentor hat mich gar nicht so sehr gestört. Aber wir hatten nachher noch tolle Konterchancen. Mich ärgert mehr, dass wir die haben liegen lassen. Das Ergebnis ist für mich wie eine Niederlage.“

Die er persönlich gegen Freiburg am Sonntag nicht umkehren kann. Denn der Regisseur sah die zehnte Gelbe Karte: „Das ist das Schlimmste, was passieren konnte. Wenn wir wenigstens schon gerettet wären. Aber jetzt gegen Freiburg zusehen zu müssen, das tut weh. Denn es sieht so aus, dass 39 Punkte nicht reichen. Da muss noch was kommen, nachdem wir den Sieg schon in Duisburg verdient gehabt hätten.“

In die gleiche Kerbe schlug auch Pappas, der analysierte: „Wenn du fünf Minuten vor dem Ende so ein Ding kriegst, dann ist das bitter. Kouemaha ist ausgerutscht und ich dachte, er spielt nach Außen. Das waren einfach Abstimmungsprobleme zwischen Thomas Schlieter und mir.“ Dann kam allerdings der Kämpfer im Griechen durch. „Ich denke positiv, die anderen Teams müssen erstmal den Rückstand zu uns aufholen. Das wird nicht leicht. Und wenn wir noch zwei Mal so auftreten, dann holen wir auch noch unsere Punkte.„

Unterstützung bekam der Defensiv-Kicker vom Vorlagengeber zum 1:0, Mike Terranova. Der bilanzierte: „Ich will das 1:1 nicht zerreden. Wir sind vor dem Tor nicht kaltschnäuzig genug, das ist ein Problem. Wenn man aber vorher gesagt hätte, wir holen einen Punkt in Duisburg, dann hätten wir das unterschrieben. Das war eine klare Steigerung gegenüber den 90 Minuten gehen Wehen. Ich hab immer gesagt, gegen gute Mannschaften macht das auch viel mehr Spaß.“

Und auch an Spieltag 32 spulte „Terra“ noch die Kilometer ab. So viele, dass er nach 77 Minuten vollkommen platt vom Feld musste. Sein Fazit: „Die Kraft holt man sich unter der Woche, das ist am Ende der Spielzeit auch eine Willenssache. Wenn man alles gibt und sich dann noch gut ernährt, dann geht das schon.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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