Deshalb kriegt Thomas Strunz, Geschäftsführer Sport, die Kurve, wenn er über "einen guten Weg" spricht, "wir sind nicht da, wo wir hin wollen." Wie wahr, sonst wäre man betriebsblind.
29-Tage-Coach Ernst Middendorp ist weg, in den folgenden Matches wurden vier Zähler geholt. "Es ging darum, Stärken zu vermitteln", umreißt Strunz. Middendorp putzte permanent runter, so dass es zu einer "Eigendynamik" kam, "jeder versuchte, aus der Schusslinie zu kommen."
Gegen Leverkusen wird André Maczkowiak wieder im Kasten stehen, den Middendorp durch Robin Himmelmann ersetzte. "Das hat nichts mit Robins Leistungen zu tun", legt sich Strunz fest, "André ist doch demoralisiert worden, fast zerstört. Wir bringen ihn dahin, wo er einmal war." Während Middendorp jetzt in Famagusta unter zypriotischer Sonne stramm stehen lässt. Co-Trainer Ralf Außem: "Wir zeigten in Gladbach, was möglich ist, wenn man an sich glaubt."

