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Sportfreunde Lotte: Stefan Zepanskis Absturz
"... als ob ich nach Hause komme"

Die Englische Woche läuft ohne Stefan Zepanski ab, weil er beim renovieren von der Leiter gefallen ist.

Im Saison-Endspurt will der Defensivmann aber wieder angreifen. Schließlich hat Zepanski seine Abschluss-Auftritte in der Regionalliga vor sich. „Die letzten drei Spiele würde ich schon noch ganz gerne mitmachen“, bemerkt der 30-Jährige.

Der ist zwar Stammspieler bei den Sportfreunden, zieht sich aber freiwillig aus der vierten Klasse zurück. "Auf Dauer ist das mit Beruf und Privatleben nicht zu vereinen", berichtet der Sozialversicherungs-Fachangestellte. Also wird er nach nur einem Jahr wieder zum SV Schermbeck zurückkehren, dem eine Zukunft in der Westfalenliga blüht. "Für mich ist das so, als ob ich nach Hause kommen würde. Der SVS ist eine Herzensangelegenheit", schwärmt Zepanski.

Dafür nimmt er sogar seinen persönlichen Abstieg um voraussichtlich zwei Klassen in Kauf. "Ich habe jahrelang in der Oberliga gekickt, die Regionalliga war jetzt das i-Tüpfelchen", ist der Routinier mit sich im Reinen.

Und dennoch fiel ihm der Schritt zurück nicht ganz so leicht. "Ich habe mir lange Gedanken gemacht", räumt der 1,98 Meter-Hüne ein. Sein Zusatz: "Die letzten Wochen in Lotte werde ich auf jeden Fall richtig genießen." Ein bisschen Wehmut beim Abschied wird dennoch aufkommen. Spätestens, wenn die Lotter in der kommenden Spielzeit ohne ihn im DFB-Pokal mitmischen. "Bei der Auslosung wird sich zeigen, ob ich den Transfer bereut habe", lächelt Zepanski. Er weiß, dass der Wechsel kein Absturz sein wird. Den hat er schließlich schon hinter sich.

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