Nachdem der SC Paderborn Werder Bremen II Federn ließ und die Truppe von Trainer Norbert Meier ihr Spiel gegen den FC Carl-Zeiss Jena mit 1:0 (0:0) gewann, ist man nun zwei Spieltage vor Schluss einen Zähler vor dem SCP. Der gleiche Abstand trennt Düsseldorf von der SpVgg Unterhaching, die zeitgleich gegen Eintracht Braunschweig siegte.
„Dieser Sieg war für die Düsseldorfer verdient“, betonte Jenas Coach Marc Fascher. Das sah auch sein Gegenüber Norbert Meier so, der einige lobende Worte für seine Mannschaft übrig hatte: „Ich muss meinen Jungs ein Riesenkompliment machen. Wie sie in der zweiten Hälfte noch einmal zulegen konnten, hat mir sehr gut gefallen. Und das drei Tage nach dem Spiel des Jahrhunderts in Braunschweig.“
Marco Christ war mit seinem neunten Saisontreffer der Matchwinner für die Fortuna, die gegen immer gefährliche Jenaer weitere Chancen ausließ. Wie schon am Sonntag in Braunschweig war der Spielmacher bester Mann im rot-weißen Dress. „Wir haben im Vorfeld gewusst, wie schwer es gegen Jena wird. Schließlich steht Carl-Zeiss selber mitten im Abstiegskampf“, betonte Meier. „Ich kann mich nur wiederholen, meine Spieler haben die Aufgabe klasse gelöst. Respekt und Hut ab!“
Nun haben es die Landeshauptstädter selbst in der Hand, zumindest in die Entscheidungsspiele gegen den Drittletzten aus der Zweiten Bundesliga zu kommen. Dafür sind noch zwei Siege notwendig. Den ersten können die Fortunen am Samstag (14 Uhr) beim abstiegsbedrohten VfR Aalen einfahren. „Vielleicht können wir uns am Samstag gegenseitig helfen“, sagte Fascher, der mit seiner Elf gegen Unterhaching antreten muss. Sollten die beiden gestrigen Gegner am vorletzten Spieltag gewinnen, wären beide Trainer glücklich...





