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Dortmund II: 4:0 gegen Trier und dösender "Super Mario"
Der nächste Schritt Richtung Aufstieg

War das schon der Aufstieg?

Auch am 30. Spieltag hat sich die Zweitvertretung von Borussia Dortmund keine Blöße gegeben und ihre Pflicht beim 4:0 (2:0)-Erfolg über Eintracht Trier mit angezogener Handbremse erfüllt. Die Treffer für die Schwarz-Gelben, die sich gegen schwache Gäste 60 Minuten ausruhen konnten, erzielten Daniel Ginczek (17., 80.) mit seinen Saisontoren neun und zehn sowie dessen Sturmpartner Christopher Kullmann (30., 87.), der sich zum 18. und 19. Mal in die Torschützenliste eintragen durfte.

„Wir haben eine sehr starke Halbzeit gespielt und die Trierer früh unter Druck gesetzt. In Hälfte zwei hatten wir dann das Glück, dass kein Anschlusstor gefallen ist, sonst hätte es noch einmal eng werden können. Das muss uns eine Warnung für die letzten vier Spiele sein“, zeigte sich BVB II-Coach Theo Schneider nur zum Teil zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge, die nur selten – aber ungemein effektiv - zu ihren gefürchteten Offensivläufen ansetzten.

Dortmund II: Focher – Koch, Gordon, Hünemeier, Schmelzer – Hillenbrand, Piossek – Tyrala (74. Großkreutz), Öztekin (60. Hille) – Kullmann, Ginczek (80. Sadrijaj).
Trier: Miletic – Dingels (75. Schäfer), Cinar, Lacroix, Rakic – Schulz (38. Barton), Hartung, Kempny, Müller – Risser, Traore (67. Eckstein).
Schiedsrichter: Tobias Helwig.
Tore: 1:0 Ginczek (17.), Kullmann (30.), 3:0 Ginczek (80.), Kullmann (87).
Gelbe Karte: Rakic.
Zuschauer: 1049.

Doch die Borussen konnten es sich an diesem Mittwoch erlauben, in Hälfte zwei Gänge runterzuschalten. Denn die Gäste zeigten eine erschreckend schwache Leistung, die ihren Trainer „Super“ Mario Basler, der nach dem frühen 0:2 die Partie bereits abgehakt zu haben schien und nur noch auf der Trainerbank döste, jedoch nur bedingte aufregte: „Uns fehlte die Aggressivität. Man merkt einfach, dass bei uns die Spannung heraus ist. Die Spieler konzentrieren sich alle auf das letzte Spiel am 10. Juni. Das gefällt mir natürlich nicht, und das habe ich auch angesprochen. Die Niederlage war entsprechend verdient, auch wenn sie vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist.“

Bereits am Samstag wartet die nächste Aufgabe auf die BVB-„Bubis“, die beim Tabellenletzten BV Cloppenburg antreten müssen. Gut möglich, dass der Aufstieg danach nur noch Formsache ist.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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