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RWO: Falkenberg wehrt sich gegen Vorwürfe
„Das ist völliger Blödsinn“

Sieben „Kleeblätter“ werden heute offiziell verabschiedet.

Zu denen gehört auch Kim Falkenberg, der bereits vor Wochen ankündigte, dass er im kommenden Jahr für Fürth auflaufen wird. Seitdem gingen die Leistungen des ehemaligen Leverkuseners stetig bergab. Was viele schon wieder unken ließ, der Mann für die rechte Seite sei mit dem Gedanken schon lange weg aus Oberhausen.

Doch Falkenberg möchte diese Vorwürfe gerade rücken: „Wenn man den Klub wechselt, liegt es nahe, solche Sachen zu äußern. Das ist aber völliger Blödsinn und passt überhaupt nicht zu meinem Charakter. Die Fans wissen sicher nicht, dass ich seit knapp sechs Wochen meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr mache. Ich muss jeden Tag um vier Uhr raus, das schlaucht ganz schön. Darunter haben auch meine Leistungen gelitten, das weiß ich, denn ich bin selbstkritisch genug, um das zu erkennen.“ Und da die Zeit beim Bund nicht länger aufgeschoben werden konnte, musste Falkenberg zuletzt die Doppelbelastung ertragen.

Foto: mmb.

Seit Donnerstag ist er nun in dieser Woche in Oberhausen. Coach Jürgen Luginger wollte sich noch nicht festlegen, ob der Allrounder nach seiner Gelbsperre wieder ins Team rückt. Wenn doch, dann möchte sich Falkenberg mit dem vorzeitigen Klassenerhalt verabschieden. Denn er weiß, was er an Oberhausen hatte: „Ich gehe mit einem positiven Gefühl. Zuletzt kam etwas Unruhe auf, trotzdem haben wir eine super Runde gespielt. Ich habe hier tolle Erfahrungen gemacht und habe Oberhausen einiges zu verdanken.“

Daher möchte er mit dem Klassenerhalt auch etwas zurück geben. Und zwar schon gegen Freiburg: „Wir wollen das Finale in Mainz auf jeden Fall verhindern. In den letzten Wochen ging uns etwas die Luft aus, aber wir können alles weiter aus eigener Kraft regeln. Und das versuchen wir, dann können wir mit der Spielzeit hochzufrieden sein.“

Zudem wollen die „Kleeblätter“ auch für ihren verletzten Kapitän Benny Reichert spielen. Sein Bruder Tim erklärt: „Für ihn ist das eine Katastrophe, aber nach ein paar Tagen hat er den Kopf wieder oben. Jetzt wollen wir auch für ihn die Klasse halten, denn er hat sicher keine Lust in Liga drei zu spielen.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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