Der seit fünf Spielen verlustpunktfreie Spitzenreiter ist beim Schlusslicht tatsächlich mit 2:5 untergegangen. Dabei sah nicht nur im Vorfeld alles nach einem klaren Erfolg der Dortmunder aus, auch im Spiel standen die Zeichen früh auf Auswärtssieg. „Wir sind gleich mit dem ersten Angriff in Führung gegangen“, erinnerte sich BVB-Coach Theo Schneider. „Und dann dachten die Jungs wohl, es geht von selbst.“
Doch wer glaubte, dass sich das Schlusslicht nach Bajram Sadrijajs Tor (2.) seinem Schicksal ergeben würde, sah sich getäuscht. Zwar brachte Sadrijaj die Gäste nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich erneut in Front, doch auch das reichte für den haushohen Favoriten nicht. „Es ist eben oft so, dass die Punkte in so einer Partie schon vor dem Anpfiff verteilt werden und wenn du dir diese Einstellung annimmst, kannst du das auf dem Platz nicht mehr drehen. Aber Cloppenburg ist auch nicht wie ein Schlusslicht aufgetreten und an manchen Tagen gelingt so einem Team eben alles“, wusste Schneider.
Angesichts des Restprogramms ist Schneider aber nicht bange: „Wir machen uns nicht verrückt und versuchen, uns bis zum Spiel gegen Worms wieder zu sammeln. Dann geht es gegen Münster und Essen, das sind zwar große Namen, aber nicht die großen Teams der Liga. Außerdem haben wir die wichtigen Spiele immer gewonnen.“

