Das waren die Urteile, die der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fällte. Der frühere Nationaltorhüter Lehmann hatte den deutschen Schiedsrichtern vorgeworfen, Bayern München und den VfL Wolfsburgs zu bevorzugen. Daraufhin hatte Bayern-Boss Karl-Hein Rummenigge den DFB aufgefordert, gegen Lehmann tätig zu werden.
Nationaltorhüter Tim Wiese vom Bundesligisten Werder Bremen ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen seiner verbalen Entgleisungen nach dem 2:0-Heimsieg gegen den Hamburger SV am 10. Mai zu einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro verurteilt worden. Der DFB-Kontrollausschuss hatte in seinem Strafantrag eine Geldbuße von 10.000 Euro gefordert. "Tim Wiese ist von den eigenen Fans durch einen Sprechchor zu der Schmähung 'Scheiß HSV' animiert worden. Andererseits ist es mit der Vorbildfunktion eines Nationalspielers nicht zu vereinbaren, dass er einen in den vergangenen Wochen mehrmals besiegten Gegner in dieser Weise verhöhnt", sagte Hans E. Lorenz, der als Vorsitzender des DFB-Sportgerichts das Einzelrichter-Urteil fällte.
Wiese, der mit Werder am Mittwoch im UEFA-Cup-Finale in Istanbul auf Schachtjor Donezk (20.45 Uhr MESZ/live bei Premiere und Sat.1) trifft, hatte sich für seinen Fehltritt bereits öffentlich entschuldigt. Das ursprünglich geforderte Strafmaß war dem Keeper und seinem Klub allerdings als zu hoch erschienen.
Für den Portugiesen Petit vom Bundesligisten 1. FC Köln ist die Saison vorzeitig beendet. Der Mittelfeldspieler erlitt im Auswärtsspiel beim Hamburger SV (1:0) einen doppelten Rippenbruch. Das ergab eine Röntgenuntersuchung am Montag. Petit wird damit beim abschließenden Saisonspiel gegen den VfL Bochum am Samstag fehlen.


















