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MSV: Hübner ist auf die Mitarbeit des BVB und HSV angewiesen
Kontakt zu Yankov intensiviert

Bruno Hübner ist nicht zu beneiden. Der Manager will die zähen Vertragsverhandlungen endlich zum Abschluss bringen, doch die Vereine ziehen nicht mit.

Im Gegenteil: Der BVB stellt sich nach wie vor bei Markus Brzenska quer. Und Hamburg will noch das letzte Saisonspiel abwarten. Denn erst dann wird sich entscheiden, ob der HSV im UEFA-Cup vertreten sein wird oder nicht. Und, ob Änis Ben-Hatira zurück soll oder eben nicht. „Aber wir brauchen Klarheit, deshalb dränge ich darauf, dass wir in den nächsten acht bis zehn Tagen wissen was los ist“, hetzt Hübner von einem Gespräch in die nächste Verhandlung.

Besonders die Personalie Ben-Hatira möchte der ehemalige Kaiserslauterer schnellstens erledigt haben. „Wir wollen ihn unbedingt behalten“, untermauert Hübner erneut das MSV-Interesse. Und auch der U21-Nationalspieler möchte bleiben. „Aber es liegt nicht an mir, sondern an den Klubs“, zuckt Ben-Hatira, der mit seinem Berater Willi Kausch im ständigem Kontakt steht, mit den Schultern. „Der HSV will vielleicht auch noch die Eropameisterschaft abwarten“, deutet Kausch an, dass die Verhandlungen noch dauern könnten. Doch so lange wollen sich die „Zebras“ nicht gedulden, denn im Fall einer guten EM steigt gleichzeitig auch der Preis. „Deshalb arbeiten wir daran, es vorher zu entscheiden“, macht Hübner deutlich.

Derweil ist die Personalie Marcel Heller, der aufgrund seiner Formschwankungen auch nicht mehr zum U21-Aufgebot gehört, weiter nach hinten geschoben.

Akut ist aber noch die Suche nach offensiven Neuzugängen. Und da hat nach wie vor Chavdar Yankov gute Karten. Der Hannoveraner steht auch mit dem MSV in intensivem Kontakt. „Wir haben mit ihm gesprochen und er ist ein sehr guter Fußballer“, macht Hübner deutlich. Dass der 25-Jährige verletzungsanfällig ist und zurzeit mit einem Mittelfußbruch auf Eis liegt, stört Hübner nicht. „Das ist eine Verletzung, die passieren kann, aber kein K.o.-Kriterium.“

Auf dem Wunschzettel steht zudem Josh Simpson. Der Vertrag des 26-jährigen Kanadiers läuft in Kaiserslautern aus. Eine nicht unwichtige Tatsache, denn schließlich hat Duisburg immer noch keinen neuen Hauptsponsor gefunden und ist mehr denn je auf jeden Cent angewiesen.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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