Mit einem Erfolg gegen Mönchengladbach wäre dem Team von BVB-Trainer Jürgen Klopp Platz fünf - und damit die Qualifikation für die neue Euro-League - nicht mehr zu nehmen. Doch ausgerechnet vor dem so wichtigen „Endspiel“ ist der 41-Jährige gezwungen, seine Erfolgself, die in den letzten acht Spielen in der gleichen Besetzung auflief, zu verändern.
Neven Subotic handelte sich gegen Bielefeld seine fünfte Gelbe Karte ein und ist damit gesperrt. Für den 20-Jährigen rückt Uwe Hünemeier, Kapitän der Dortmunder Zweitvertretung, in die Startformation. Für den 23-jährigen „Oldie“ unter den BVB-Innenverteidigern ist es das erste Bundesligaspiel nach der Verlängerung seines Vertrages bis zum Jahr 2011 - und das erste seit dem 16. September 2006.
Der frühere Gütersloher will sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen lassen: „Natürlich ist das ein sehr wichtiges Spiel. Aber ich freue mich riesig darauf, und möchte dabei helfen, dass zu Ende zu bringen, was meine Kollegen auf den Weg gebracht haben.“
Vereinsintern kann er sich der vollen Unterstützung sicher sein. Klopp lobte seinen Schützling zu Wochenbeginn über den grünen Klee, und auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc zweifelt nicht an Hünemeiers Fähigkeiten: „Uwe hat im letzten halben Jahr gezeigt, dass er sich stetig weiterentwickelt. Er hat das Vertrauen der gesamten Mannschaft.“

