Auch Trainer Marcel Koller spielte mit und ließ zur Freude seiner Spieler die Einheit mit Fußball-Tennis ausklingen. Das einige Rentner, die am Rande des Spielfeldes verbal auf Mannschaft und Trainer eingebügelt hatten, bei der letzten Übungsstunden fehlten, tat der Stimmung keinen Abbruch. Stattdessen gab es viel Schulterklopfen für den Profikader, der noch jede Menge Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen hatte.
Beim letzten Auftritt am Samstag in Köln wird allerdings der ein oder andere Akteur weiter fehlen. Mit Shinji Ono, die operierten Christoph Dabrowski, Christian Fuchs und Stanislav Sestak sowie Philipp Bönig findet der letzte Termin am Samstagabend beim gemütlich Saisonausklang statt. Dafür „brennt“ Roman Prokoph auf seinen Einsatz. Der Stürmer der Zweitvertretung, der gerade seinen Vertrag beim VfL verlängert hat, gehört in Köln erstmals zum Profi-Kader. Koller: „Das ist eine Belohnung für seine gute Leistungen und ein Dank, dass er es auch im nächsten Jahr noch einmal hier versuchen wird.“
Der Schweizer Trainer ließ übrigens keinen Zweifel daran, was seine Mannschaft in Köln vor hat: „Wir wollen unbedingt einen Sieg, schließlich hat die Mannschaft nicht gerade viele Siegprämien in der abgelaufenen Spielzeit bekommen. Jetzt können sie noch einmal ihre Urlaubskasse aufbessern.“ Was für die VfL-Fans ein weiterer versöhnlicher Abschluss wäre, denn schließlich begleiten rund 4.000 Anhänger die Mannschaft an den Rhein.

