Neben der Mannschaft hat natürlich auch Coach Norbert Meier einen riesengroßen Anteil an diesem Erfolg, nach dem sich die ganze Stadt gesehnt hat. RS sprach mit dem Trainer der Flingeraner, der wie ein „begossener Pudel“ aussah. Sein Kommentar: „Irgendein Vogel hat mich vollgespritzt!“
Norbert Meier, herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg!
Danke, ich bin unheimlich glücklich. Wer nach 38 Spieltagen ganz oben steht, hat es auch verdient. Man hat in den letzten Wochen gemerkt, wie der Glaube der Mannschaft gestiegen ist.
Hatten Sie kurz vor Schluss Angst, dass Werder noch zum Ausgleich kommt?
Nein, die letzten Minuten nicht mehr so. Da konnten wir Werder weitestgehend vom Tor weghalten. Auch mit den vielen langen Bällen hatten wir wenig Probleme.
Am Ende wurde nur noch gefeiert...
Die Kulisse war grandios. Man konnte sehen, was in Düsseldorf möglich ist. Wir haben Akteure im Team, die haben so etwas noch nie erlebt. Die kennen das überhaupt nicht, gefeiert zu werden. Es ging ja schon morgens los: Ab 10.30 Uhr war schon ein Belagerungszustand bei uns im Hotel. Schon da haben die Fans gesungen. Hier in Düsseldorf aufzusteigen, ist etwas ganz Besonderes.
Hatten Sie während der Saison zwischendurch das Gefühl, es könnte nicht klappen?
Es gibt schon Momente, in denen man denkt, wird es klappen oder nicht. Natürlich ist das Anspruchsdenken in Düsseldorf ein anderes als zum Beispiel in Emden.
Und somit ist Ihr Team auch der Relegation entgangen. Sind Sie froh?
Natürlich! Der psychologische Effekt wäre nicht gut gewesen. Paderborn konnte ja damit rechnen, dass sie noch zwei weitere Spiele absolvieren müssen. Aber für uns wäre es ein klarer Nachteil gewesen, wenn wir den direkten Aufstieg noch verspielt hätten.
Was war am Abend noch los?
Ganz Düsseldorf ist glaube ich im Altbier versunken. Es ging richtig die Post ab.

