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Hünemeier: Tausche Leistung gegen Euro-League
„Schulterklopfer waren bitter“

Nach acht Partien mit der selben Aufstellung in Serie, wurde BVB-Coach Jürgen Klopp in Gladbach zu einer Änderung gezwungen.

Neven Subotic fehlte gesperrt, und so rückte Uwe Hünemeier auf die vakante Innenverteidigerposition neben Felipe Santana.

Der 23-Jährige hatte zuvor erst drei Bundesliga-Partien bestritten, die letzte davon vor knapp zweieinhalb Jahren. Doch sämtliche Zweifel an seiner Tauglichkeit wischte der „Abwehr-Opa“ des BVB gegen die „Fohlen“ mit einer starken und sehr souveränen Leistung beiseite.

Doch wirkliche Freude wollte sich auch beim Kapitän der Dortmunder Zweitvertretung nach dem Schlusspfiff verständlicherweise nicht einkehren: „Die ganzen Schulterklopfer nach der Partie waren schon bitter. Da sagt man sich, dass man lieber schlecht gespielt, dafür aber die Euro-League erreicht hätte. Aber das kann man jetzt nicht mehr ändern.“

Mit gesenkten Kopf und leicht glasigen Blick war auch der frühere Gütersloher nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Dr. Felix Brych auf dem Rasen zusammengesackt.

Die dramatische letzte Minute, in der der HSV die Führung erzielt und der BVB noch einmal alles nach vorne geworfen hat, beschrieb er entsprechend niedergeschlagen: „Das kann man gar nicht richtig beschreiben. Ich stand mit ‚Tele‘ Santana hinten drin, als plötzlich alle auf der Trainerbank aufgesprungen sind und uns nach vorne geschickt haben. Da war mir klar, dass das 3:2 gefallen ist. Die Enttäuschung war riesig.“

Doch genau wie Jürgen Klopp, richtete die zukünftige Nummer vier der Dortmunder Innenverteidigung rasch den Blick nach vorne, um seine Trauer zu überwinden: „Wir haben eine richtig tolle Saison gespielt. Jetzt müssen wir einfach daran glauben, dass wir unser Ziel im nächsten Jahr erreichen.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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