Grund dafür waren die peniblen Vorsichtsmaßnahmen der chinesischen Behörden wegen der weltweit grassierenden Schweinegrippe.

DFB-Stürmer Mario Gomez (Foto: firo).
Chinesen in weißen Schutzanzügen ermittelten bei den Reisenden die aktuelle Körpertemperatur, in dem sie das einer Pistole ähnliche Spezialgerät den Flugzeuginsassen auf die Stirn drückten. Durch die Untersuchung soll festgestellt werden, ob die Ankommenden möglicherweise unter Fieber leiden; ein mögliches Indiz für Schweinegrippe.
Der künftige Bayern-Stürmer Mario Gomez sagte: "Ich habe so etwas noch nie erlebt. Das war schon komisch, wie die Jungs in ihren weißen Anzügen in den Flieger gekommen sind. Aber das ist eine Vorsichtsmaßnahme wegen der Schweinegrippe und von daher vollkommen in Ordnung. Das hat uns überhaupt nicht gestört." Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff ergänzte nach der Ankunft im Mannschaftshotel Four Seasons: "Alle haben die Prozedur und auch den langen Flug gut überstanden und sind fit."
Am Nachmittag (Ortszeit) war das erste Training der DFB-Auswahl, die am Freitag im Shanghai Stadium auf Gastgeber China trifft (14.00 Uhr MESZ/live in der ARD), angesetzt. Alle 17 mitgereisten Akteure sollten an dieser Einheit teilnehmen.
Insgesamt umfasst die Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) für den China-Aufenthalt rund 50 Personen. Am Dienstag kommender Woche folgt gegen die Vereinigten Arabischen Emirate in Dubai (20.00 Uhr MESZ/live im ZDF) das zweite Spiel der DFB-Auswahl im Rahmen ihrer Asienreise.


















