Nach der Niederlage am Sonntag hatte sich der Zorn der Tifosi gegen Maldini und vor allem gegen den Klubbesitzer und Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi gerichtet, der auf der Tribüne saß. Berlusconi wurde vorgeworfen, kein Geld mehr in neue Spieler investieren zu wollen.
Die Milan-Ikone Maldini zeigte sich zutiefst enttäuscht, weil ihn der Klub nach den heftigen Pfiffen aus der Milan-Kurve nicht verteidigt habe. "Ich bin enttäuscht, weil sie keine Position bezogen haben, kein Manager hat ein Wort gesagt. Ich bin vielleicht ein Idealist, ich denke aber, dass ein Verein wie Milan sich von bestimmten Vorfällen distanzieren sollte", sagte Maldini.
Sunderland: US-Investor Short übernimmt 100 Prozent
Der FC Sunderland befindet sich seit Mittwoch im 100-prozentigen Besitz des US-Geschäftsmannes Ellis Short. Das bestätigte der Premier-League-Klub auf seiner Homepage. Der Unternehmer hatte bereits im vergangenen September 30 Prozent der Klub-Anteile erworben und war damit gleich zum größten Aktionär des Vereins aufgestiegen. Details über das finanzielle Volumen der Übernahme sämtlicher FC-Anteile nannte Sunderland, das in der abgelaufenen Saison auf Rang 16 den Abstieg nur mit Mühe vermieden hatte, nicht.
