Das gilt auch für Bekim Kastrati.
Der Offensivmann ist, was Verletzungen angeht, der Pechvogel der letzten Jahre. Nun hat er sich wieder an die Mannschaft herangekämpft, doch vieles deutet daraufhin, dass dieser Fight um einen Platz im Team nicht in Düsseldorf weitergeht. „Ich würde sehr gerne bei der Fortuna bleiben. Die Mannschaft ist klasse und ich fühle mich wohl“, betont der Albaner, der immer noch im Aufstiegstaumel steckt. „Das haben sich auch unsere Fans verdient. Die Kulisse gegen Bremen war einfach nur geil. Man muss sich so etwas mal vorstellen. Auf der ganzen Welt gibt es kein Drittliga-Spiel vor über 50.000 Leuten."
"Vor dem Match wurde sogar in meiner Heimat in Albanien im Fernsehen ein Vorbericht gesendet. Da kann man mal sehen, was für hohe Wellen diese Partie geschlagen hat“, berichtet der Angreifer, der auch körperlich momentan gut drauf ist: „Es hat mir unheimlich gut getan, dass ich jetzt mal ein paar Wochen am Stück trainieren konnte. Deshalb ist für mich auch am wichtigsten, dass ich jetzt mal eine komplette Sommer-Vorbereitung mitmachen kann.“
Sein entscheidender Zusatz: „Ob das dann in Düsseldorf sein wird oder bei einem anderen Verein, wird man dann sehen.“ In den nächsten Wochen will Kastrati ohnehin erst einmal die Seele baumeln lassen: „Nach der Tour mit der Mannschaft werde ich vier Wochen Urlaub machen und die Beine hochlegen. Ich werde zu meiner Familie nach Albanien reisen und entspannen.“

