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Gladbach sucht langfristige Lösung
"Das muss unser Vorbild sein"

Einen Tag nach dem Rücktritt von Trainer Hans Meyer beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach verbindet Sportdirektor Max Eberl die Suche nach einem Nachfolger mit der Hoffnung auf eine langfristige Lösung.

"Wir müssen endlich eine Kontinuität finden, einen Weg und einen Plan verfolgen, mit dem wir uns über Jahre hinweg identifizieren können. Trainer genug hatten wir, alles unterschiedliche Typen, jetzt muss der Verein den Rahmen vorgeben und der Trainer daraus eine Spielkultur entwickeln. Das ist wie bei Werder Bremen ein Prozess über Jahre hinweg, das muss unser Vorbild sein", erklärte der Ex-Profi am Freitag auf einer Pressekonferenz.

Tatsächlich hat sich der Platz auf der Borussen-Bank in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem Schleudersitz entwickelt. Zwischen Meyers erstem Abgang bei den Borussen 2003 und seinem neuerlichen Amtantritt beim fünfmaligen Meister im Oktober 2008 hatten die Gladbacher sieben Coaches verschlissen.

Zu den Kandidaten auf Meyers Nachfolge äußerte sich Eberl zurückhaltend. Der frühere Münchner bestätigte keinerlei Namen von Trainern, die seit Donnerstag als Anwärter gehandelt werden. Eberl unterstrich jedoch, dass die Trainersuche derzeit absolute Priorität besitzt, damit der künftige Coach noch in die Personalplanungen für die kommende Saison eingreifen kann.

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