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RWO: Luz kämpft weiter für sein Comeback
Bis zum Auftakt „wird es eng“

Nach dem RWO-Seuchenvogel der Saison muss man nicht lange suchen.

Denn eine längere Ausfallzeit als Felix Luz hat niemand vorzuweisen. 46 Partien in den letzten vier Jahren stehen auf seinem Konto. Ohne die ständigen Blessuren wären das sicherlich mehr gewesen. Aktuell schuftet der Stürmer,der sich auch mit einer Grippe herumplagt, erneut in der Reha für sein Comeback. Vor Monaten wurde Luz bei einer Knie-OP der Knorpel angebohrt. RS sprach mit dem Angreifer über seinen Gesundheitszustand.

Felix Luz, wie geht es Ihnen?

Der Knorpel ist super verheilt, der macht keine Probleme mehr. Ich bin bei Dr. Müller-Wohlfarth in München in Behandlung. Ich habe auch schon auf dem Platz trainiert, trotzdem treten immer mal wieder hartnäckige Beschwerden im Knie auf. Die gilt es nun weg zu bekommen.

Reicht es bis zum Trainings-Start?

Das wird eng. Aber ich denke, beim Spielbetrieb kann ich wieder dabei sein.

Die sportlich Verantwortlichen warten auf Ihr Comeback. Man verbindet mit Ihrem Namen weiter große Hoffnungen.

Ich weiß, dafür arbeite ich jeden Tag auch hart in der Reha. Seit sieben Monaten, mich kotzt das selber schon an. Ich hätte gerne in der Spielzeit selber noch mal auf dem Feld gestanden. Ich stehe in ganz engem Kontakt zum Trainer, er weiß, wie es bei mir aussieht. Ich hoffe, es geht jetzt weiter voran. Denn ich bin ganz schön genervt.

Merken Sie klare Fortschritte?

Eigentlich ja, aber die Probleme haben sich etwas verlagert vom einen auf das andere Knie durch die unterschiedliche Belastung. Ich war zwischendurch auch schon in Oberhausen zu einer Laufeinheit, aber dann kam der Rückschlag. Nun hoffe ich, dass ich bis zum Juli endlich voll einsteigen kann.

Was für eine Prognose geben die Ärzte?

Der letzte Stand nach der Bestrahlung war, dass ich nach vier bis sechs Wochen schmerzfrei sein soll. Das ist jetzt knapp vier Wochen her. So ist es nicht ganz, daher habe ich auch noch einmal einen Termin bei Dr. Müller-Wohlfarth. Danach weiß ich mehr.

Wie groß ist die Motivation, wenn man dann endlich wieder kicken darf?

Riesig, ich bin froh, wenn ich nicht mehr jeden Tag zur Reha muss. Ich denke, ich gehe meinen Eltern und meiner Freundin auch schon auf die Nerven. Ich freue mich auf die Rückkehr nach Oberhausen.

Wieviel Stunden müssen Sie jeden Tag ran?

Meistens fange ich um neun Uhr an, gegen drei Uhr bin ich am Nachmittag fertig. Vorher waren es teils auch sechs bis sieben Stunden am Tag.

Wenn Sie wiederkommen, treffen Sie auch einige neue Kollegen im Sturm, nachdem Julian Lüttmann und Christopher Nöthe nicht mehr da sind.

Schade, ich weiß nicht, woran es hängt. Aber die Verantwortlichen wissen schon, was sie machen. Christopher hat sich am Ende reingespielt, Julian in der Hinrunde getroffen. So ist das Geschäft, ich kenne das in- und auswendig.

Wie haben Sie die letzten Wochen am Rand miterlebt?

Ich war gelassen, ich wusste, wir können jeden Gegner schlagen. Und mir war klar, Freiburg kommt nicht mit der ersten Elf zu uns. Dann haben wir es klasse eingefahren. Nächstes Jahr zählt aber jetzt erst richtig, da gibt es keine Ausreden, niemand wird uns mehr unterschätzen.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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