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Düsseldorf: Gespräche mit Sukuta-Pasu, "Heidi" möchte bleiben
„Hätte mir in den Arsch gebissen“

Weiterhin warten die Fortuna-Fans sehnsüchtig auf die Bekanntgabe des ersten Neuzugangs.

Doch noch müssen sich die Anhänger in Geduld üben, denn wie Coach Norbert Meier bereits ankündigte, wird es in dieser Woche noch keine Verstärkung geben.

Ein heißer Kandidat ist aber Angreifer Richard Sukuta-Pasu von Bayer Leverkusen. Nach RS-Informationen haben bereits Gespräche stattgefunden, doch der deutsche U21-Nationalspieler ist aktuell noch hin- und hergerissen, wofür er sich entscheiden soll. Also heißt es auch für die Fortuna-Verantwortlichen: abwarten!

Stattdessen kann man sich aber auf die Verlängerungen von Spielern aus dem aktuellen Kader konzentrieren. In diesem Punkt ist inzwischen klar, dass man sich von Bekim Kastrati, Simon Terodde, Bruno Custos und Clement Halet trennen wird. Damit wird auch gleichzeitig sichtbar, auf welchen Positionen die Fortuna nach neuen Leuten sucht. Zum einen im Sturm, aber auch auf der rechten Außenbahn, vor allem in der Viererkette.
Sebastian Heidinger, Fabian Hergesell und Keeper Michael Ratajczak haben jedoch die besten Karten auf eine Weiterbeschäftigung in der Landeshauptstadt.

Vor allem der schnelle Außenspieler Heidinger ist zum Ende dieser Saison aufgetaut und hat in den letzten Matches immer wieder für Impulse sorgen können, das Siegtor bei der Zweitvertretung des FC Bayern war wie ein Startschuss für „Heidi“, der den einen oder anderen Champagner auf den Klassensprung die Kehle herunter fließen lassen hat. „Ich gehöre eher zur Sektfraktion“, zwinkert Heidinger. „Von Altbier werde ich immer schnell müde. Und das wäre für die ganzen Partys eher schlecht.“

Auch er kommt immer noch ins Schwärmen, wenn man ihn auf den vergangenen Samstag anspricht: „Es war ein unbeschreibliches Erlebnis. Schon als ich raus gegangen bin und das ausverkaufte Stadion gesehen habe, hatte ich ein super Gefühl. Da rennt man von alleine.“ Er war es dann auch, der nach zehn Sekunden die Meute zum ersten Mal zum Ausrasten hätte bringen können. „Ich dachte, was ist denn jetzt los? Eigentlich wollte Marco den Ball gar nicht so spielen. Doch dann überlege ich zu lange, ob ich jetzt mit rechts oder mit links abziehe“, ärgert sich der 23-Jährige. „Ich hätte mir in den Arsch gebissen, wenn es am Ende daran gelegen hätte, aber der Marco hat es dann wieder gutgemacht.“

Doch wie geht es nun für ihn weiter? Seine klare Antwort: „Ich würde sehr gerne in Düsseldorf bleiben.“ Jetzt liegt es an Geschäftsführer Sport Wolf Werner, mit dem Offensiven zu verlängern. Heidingers Vorteil: Er ist nicht nur auf beiden Seiten im Mittelfeld einsetzbar, sondern könnte auch in der Sturmspitze aushelfen.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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