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MSV: Verhandlungen mit Yankov sind weit vorangeschritten
Angebot aus Dubai für Kouemaha

Nach wie vor hängt Markus Brzenska in der Luft. Dortmund will den Abwehrrecken nicht mehr haben, will ihn nach eigenen Angaben aber auch nicht verschenken.

„Wir müssen uns noch mit dem BVB einigen, können die Forderungen aber nicht erfüllen“, ist Bruno Hübner immer noch mit dem Deal beschäftigt. „Ich gehe auch davon aus, dass es noch dauern wird. Ich habe Markus vor einem Jahr auch erst zu unserem Trainingslager losgeeist bekommen. Also müssen wir uns gedulden.“

Das muss sich auch Dorge Kouemaha. Der 14-fache Saisontorschütze hat ein Angebot aus Dubai auf dem Tisch liegen. „Aber Dorge hat einen laufenden Vertrag bei uns“, merkt Hübner an. Doch angesichts der leeren Kassen könnte ein Verkauf eventuell auch lukrativ für den MSV sein.

In Sachen Tom Starke und seinem Wechsel in die erste Liga zeigt sich Hübner gesprächsbereit. Denn schließlich ist der Keeper mit 80,5 Prozent abgewehrter Bälle der beste Zweitliga-Torwart gewesen. „Bisher liegen uns Interessenanfragen vor, aber noch kein konkretes Angebot. Aber natürlich können wir uns mit Tom unterhalten.“

Wie es mit Chinedu Ede weitergehen wird, entscheidet sich nach der U21-EM.

Gesprächsbedarf gibt es auch bei Maicon und Chinedu Ede. „Für Maicon haben wir Anfragen aus dem Ausland“, berichtet der Manager. „Ob wir ihn ausleihen oder doch verkaufen, ist Verhandlungssache.“

Und Ede? „Wir warten jetzt erst einmal seine EM ab und dann können wir schauen, was sich ergibt“, meint Hübner.

Das gilt auch für Änis Ben-Hatira. „Der HSV ist derzeit nicht ansprechbar, denn dort sucht man einen neuen Trainer. Und der soll natürlich sagen, ob er mit Änis plant oder nicht.“

Ob Marcel Heller dann zum Kader von Eintracht Frankfurt zählt oder doch wieder ausgeliehen wird, steht in den Sternen. „Wenn der neue Coach feststeht, werde ich mit ihm sprechen“, meint Heller. „Deswegen geht es dort für mich wieder bei Null los.“

Die Hängepartien bei der Kaderplanung nerven Peter Neururer. „Das ist unser größtes Problem. Ohne das ich eine Schuldzuweisung vornehme, habe ich so etwas noch nie erlebt. Ich soll die neue Saison planen und weiß gar nicht mit wem.“

Besonders Hübner macht der Fußballlehrer keinen Vorwurf: „Bruno und ich denken gleich. Er macht im Rahmen seiner Möglichkeiten sehr viel.“

Und aus diesem Grund will Neururer auch noch nichts zu den Saisonzielen sagen: „Im Augenblick können wir von gar keinen Ambitionen sprechen. Das ist totaler Quatsch, irgendwelche Hoffnungen zu wecken.“

Während sich Familie Neururer auf Einladung von Rudi Völler in Berlin das Endspiel angeschaut hat, nahm Peter an einer Talkshow in Recklinghausen teil. „Das war eine tolle Veranstaltung“, meinte Neururer, der zusammen mit Werner Hansch auftrat.

Zum möglichen Neuzugang Chaftar Yankov aus Hannover meint Hübner: „Wir sind schon sehr weit und es sieht gut aus, dass er zu uns kommt.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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