Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Real 64,5 Millionen Euro Ablöse zahlen und Kaka, der einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben haben soll, 9 Millionen Euro Jahresgehalt netto bezahlen. 50 Prozent der Bildrechte an dem Weltfussballer von 2007 soll der Verein bekommen.
Nach Informationen des spanischen Radiosenders Cadena Ser soll der Deal am Abend in Madrid zwischen dem neuen Real-Präsidenten Florentino Perez, Mailands Vizepräsident Adriano Galliani und dem Vater von Kaka, Bosco Leite, perfekt gemacht worden sein.
Noch am Nachmittag hatte Kaka unwirsch auf die erneuten Spekulationen um seine Person reagiert. "Lasst mich endlich damit in Ruhe. Ich habe mich für den AC Mailand entschieden. Von meiner Seite aus hat sich daran nichts geändert", sagte der 27-Jährige und hatte damit versuchte, die italienischen Tifosi zu beruhigen.
Mit der Ablösesumme von 64,5 Millionen Euro war nur der französische Welt- und Europameister Zinedane Zidane bei seinem Wechsel von Juventus Turin nach Madrid 2001 mit 76 Millionen Euro teurer gewesen als der Brasilianer, der sich derzeit mit der Nationalteam auf das WM-Qualifikationsspiel gegen Uruguay vorbereitet.
Für Perez bedeutet der Transfer der erste große Coup seiner zweiten Amtszeit in Madrid. In seiner ersten Amtszeit von 2000 bis 2006 hatte Perez neben Zidane Weltstars wie Luis Figo, David Beckham oder Ronaldo in die spanische Hauptstadt geholt und galt damals als Architekt der "Galaktischen". Real gewann 2000 und 2002 die Champions League.
Bereits im vergangenen Winter hatten die Verhandlungen wegen eines möglichen Wechsels von Kaka zu Manchester City die Fans in Atem gehalten. Milan war offenbar auch bereit, Kaka für die gebotene Ablöse in Höhe von 125 Millionen Euro ziehen zu lassen, doch der Nationalspieler lehnte die Offerte trotz eines gebotenen Jahresgehalts von 15 Millionen Euro ab.
