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VfL Bochum II: Auf-und Absteiger in der Übersicht
Fabian als großer Gewinner

Dank des starken Schlussspurts darf der VfL Bochum II für eine weitere Regionalliga-Saison planen.

Was in der abgelaufenen Serie gut und schlecht lief, listet RS in der Übersicht auf.

Aufsteiger
Patrick Fabian war nicht nur Leistungsträger in der Reserve, sondern hat bewiesen, dass er auch in der Innenverteidigung eines Bundesligisten mithalten kann.

Heinrich Schmidtgal ist zwar nie im Profiteam des VfL angekommen, dennoch machte der Techniker mit seinen Leistungen höherklassige Klubs auf sich aufmerksam. Die Belohnung: In der neuen Saison darf er bei Rot-Weiß Oberhausen die linke Schiene beackern.

Mit zwölf Treffern avancierte Roman Prokoph nicht nur zum besten Torjäger der Bochumer, er bildete gemeinsam mit Sami El-Nounou auch eines der gefährlichsten Angriffs-Duos der Liga. Während El-Nounous Vertrag vor allem aufgrund seines Alters nicht verlängert wurde, wurde Prokoph ebenso wie Jürgen Duah zeitweise schon in den Profikader berufen.


Absteiger

In seinem ersten Jahr bei den Senioren wurde Youngster Mohamed Labiadh prompt in die tunesische U21-Nationalmannschaft berufen. Dort sammelte er aber fast mehr Spielpraxis als beim VfL II: In Bochum stehen für den Ex-Lübecker lediglich vier Einsätze zu Buche, vor dem bedeutungslosen Abschluss-Match gegen Trier kam er gerade einmal auf 29 Regionalliga-Minuten.

Bis Ende März lief alles optimal für David Zajas, der auf einen Transfer in höhere Sphären hoffen durfte. Seitdem laborierte er an Leistenproblemen, von denen er sich erst jetzt wieder langsam erholt. Eine denkbar schlechte Zeit für einen Ausfall, denn noch steht Zajas ohne einen neuen Klub da.

Problem
Rouven Schröder wird Co-Trainer, El-Nounou und Zajas verlassen den Verein, Fabian dürfte nicht mehr regelmäßig zum Aufgebot gehören. Der älteste Neuzugang ist 21 Jahre alt, so dass eine völlig neue Hierarchie aufgebaut werden muss. Ob Roman Prokoph die Rolle des Leitwolfs einnehmen kann, bleibt abzuwarten. Aber eigentlich wird er es aufgrund seiner Erfahrung und dem Mangel an Alternativen müssen.

Zukunft
Mit dem radikalen Umbau machen die Verantwortlichen eines deutlich: Es geht nur noch darum, Talente schon früh zu fordern und so zu fördern, dass sie ein Thema für die Erste werden können. Als erste Lektion dürften die Jungspunde auch künftig Erfahrungen im Abstiegskampf sammeln. Gerade die, garniert mit einem positiven Ausgang, können von großer Bedeutung für die spätere Karriere sein.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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