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SF Siegen: „Tahiri hat sich sehr engagiert“
Die neuen Strukturen Kehrbergs

Seitdem Manfred Utsch die Zügel bei den Sportfreunden wieder in der Hand hat, scheint es in Siegen bergauf zu gehen. Und der „Boss“ verfolgt für die kommende Saison ein klares Ziel. „Oben mitmischen“, skizziert Michael Zylka die Vorgabe.

Der Marketing-Experte und Medienbeauftragte will das Wort Aufstieg aber nicht in den Mund nehmen: „Wir werden unsere Mannschaft nicht unter Druck setzen.“ Doch das Team, das vom neuen starken Mann, Manager Gerd Kehrberg, aufgebaut wird, hat das Zeug zum Aufstieg. „Wir sind dabei, die Hausaufgaben zu machen“, nickt der neue Coach Jörg Jung. „Aber erst wenn ich weiß wie der Kader aussieht, kann man über Ziele sprechen.“

Die Maßnahme Kehrbergs, sich von den Publikumslieblingen Peter Nemeth und Daniel Cartus zu trennen, hat ihn aber auch ordentlich unter Druck gesetzt. „Aber ich bin mir sicher, dass Jörg genau der richtige Mann ist“, meint Zylka. „Es war schwer, sich von den Beiden zu trennen. Sie haben Verdienste um die Sportfreunde. Aber der Verein wird im sportlichen wie strukturellen Bereich neu aufgestellt.“

Neben einer Truppe, die mit regionalliga-Spielern gespickt sein wird, werden auch die Geschäftsstelle, Sponsoren oder die medizinische Abteilung professionell aufgestellt.

Auf die Frage, warum Stürmer Hüsni Tahiri, der eigentlich aussortiert wurde, plötzlich doch noch einen Vertrag bekommen hat, meint Zylka: „Er hat sich sehr engagiert und deshalb hat die sportliche Leitung umgedacht.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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