Er sei "fest entschlossen, alles dafür zu tun", dass Ribery in München bleibt, sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge der Bild-Zeitung. Eine Offerte der "Königlichen" habe er "abgelehnt, weil wir überhaupt keine Intention haben, Ribery zu verkaufen".
Auch Anfragen des FC Chelsea, von Manchester United sowie vom FC Barcelona für den französischen Nationalspieler Ribery habe er ausgeschlagen, ergänzte Rummenigge. Anstatt den kleinen Dribbler zu verkaufen, will der Bayern-Boss lieber weiter aufrüsten. Einen Kauf von Torhüter Manuel Neuer von Schalke 04 will er anders als Manager Uli Hoeneß "nicht endgültig zu den Akten legen". Außerdem soll ein Rechtsverteidiger kommen, Jose Bosingwa (Chelsea) sei "Kandidat".
Obwohl sich Rummenigge ziert, will das spanische Sportblatt Marca erfahren haben, dass Real seine Offerte auf 25 Millionen Euro plus die beiden niederländischen Nationalspieler Wesley Sneijder und Rafael van der Vaart erhöht hat. Noch in dieser Woche sei mit einem Abschluss des Transfers zu rechnen. Die Sportzeitung AS will wissen, dass Ribery nur nach Madrid wechseln möchte. Sie zitiert ihn mit den Worten "Madrid - oder gar nichts".
Doch die Bayern sperren sich weiter. "Ich sage es nochmal mit klaren Worten: Wir wollen, dass Ribery bleibt", sagte Rummenigge - und appellierte an den noch bis 2011 vertraglich gebundenen Star: "Ein Spieler hat seine Vertragslaufzeit zu respektieren." Dass es schon Gespräche mit Real-Berater Zinedine Zidane über einen Transfer gegeben hat, verneinte Rummenigge: "Das stimmt nicht."
Auch gehe es den Bayern nicht darum, den Preis für Ribery in die Höhe zu treiben. "Es ist keine Frage der Summe. Wir haben Franck vor zwei Jahren nicht gekauft, um mit ihm Kasse zu machen. Sondern, um unsere Mannschaft fußballerisch zu verbessern."
Rummenigge warf Real zudem unlauteren Wettbewerb vor. "Die Summen, die da im Moment durch die Gegend fliegen, sind keinem Menschen auf der Straße mehr zu vermitteln." 94 Millionen Euro Ablöse für Cristiano Ronaldo und dessen Gehalt von 11,5 Millionen Euro netto seien "zu absurd".


















