Jones, der von einem neuen FIFA-Statut Gebrauch machen und zukünftig für die Nationalmannschaft der USA auflaufen will, hatte Löw in mehreren Interviews unterstellt, die Nationalspieler nicht nach Leistungskriterien zu nominieren. Zudem hatte der Schalker Bundesliga-Profi behauptet, dass er es wegen seiner zahlreichen Tattoos in Deutschland schwerer habe und die Nationalelf bis auf DFB-Kapitän Michael Ballack und Torsten Frings ohnehin nur aus Ja-Sagern bestünde.
"Es ist Unsinn zu behaupten, dass wir Spieler wollen, die den Mund halten. Im Gegenteil: Wir wünschen uns Spieler, die ihre Meinung sagen und Verantwortung übernehmen. Mit solchen Aussagen disqualifiziert sich Jones selbst", sagte Löw, der derzeit bei der U21-EM in Schweden weilt.
