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Berater bekräftigt Wechselabsichten von Simunic
"Es gibt keine Basis der Zusammenarbeit mehr"

Bundesligist Hertha BSC Berlin muss die kommende Saison offenbar ohne Innenverteidiger Josip Simunic planen.

Der kroatische Nationalspieler und sein Berater Gordon Stipic sprachen in übereinstimmenden Medienberichten vom Freitag offen von einem Wechsel.

"Für mich ist klar, dass Simunic weg muss! Es gibt keine Basis der Zusammenarbeit mehr. Und auch kein Hintertüchen für Hertha. An dem Entschluss ist nicht zu rütteln", sagte Stipic der Bild-Zeitung.

Als Grund für einen möglichen Transfer von Simunic nannte der Spielerberater die Verhaltensweise von Hertha-Trainer Lucien Favre. Der Schweizer Coach soll angeblich Zweifel angemeldet haben, dass Simunic in der kommenden Saison erneut so stark wie in der vergangenen Spielzeit spiele. "Wenn man nicht an mich glaubt und mir nicht zutraut, die Leistung zu wiederholen, ist es die beste Lösung woanders hinzugehen", meinte Simunic.

Lucien Favre (Foto: firo).

Hertha-Manager Michael Preetz sprach sich allerdings für ein Verbleib von Simunic in der Hauptstadt aus: "Diese Geschichte, die da kursiert, ist falsch. Der Trainer würde Joe gerne behalten, er ist ein zentraler Spieler für ihn."

Simunic besitzt in seinem bis 2011 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel. Demnach darf er den Bundesliga-Vierten nach neuneinhalb Jahren verlassen, sollte ein Klub bis Ende Juni sieben Millionen Euro bezahlen. Da Hertha für die kommende Saison mit einem Transferüberschuss von fünf Millionen Euro plant, gilt der 31-Jährige als möglicher Verkaufskandidat. Angeblich sollen sich Klubs aus der Bundesliga, aus Spanien und England für Simunic interessieren.

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