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RS-Kommentar: Eine notwendige Reaktion des Verbandes
Der WFLV zeigt Größe

Lange ist auf die Verbandsvertreter geschimpft worden. Obwohl die Vereine gegen die Einführung der NRW-Liga protestiert und besonders die extrem hohen Auflagen kritisiert haben, boxten die Funktionäre ihre Vorschriften gnadenlos durch. Der Verband als Interessenvertreter der Vereine?

Von wegen! Und auch beim Lizenzierungsverfahren hat der WFLV seine knallharte Linie durchgezogen. Das Tischtuch zwischen Verband und der Basis schien zerschnitten. Um so höher ist nun die Rolle rückwärts der Funktionäre zu bewerten. Kein Klub ist an den Auflagen gescheitert, und im Fall Speldorf ruderten sie sogar zurück. Zum ersten Mal seit Jahren haben die oft als Betonköpfe abqualifizierten Funktionäre an der Wedau keine Paragraphen geritten, sondern Verständnis gezeigt. Verständnis für die Amateure, die Basis. Und sogar eigene Fehler zugegeben. Damit zeigt der Verband ungeahnte Größe.

Und auch die Tatsache, dass die Statuten, die bisher als heilig und unantastbar galten, wahrscheinlich überarbeitet werden, zeigt, dass ein Umdenken stattgefunden hat. Das, was RS bereits vor Monaten gefordert hat, scheint jetzt endlich Realität zu werden. Verband und Vereine bewegen sich aufeinander zu und nicht mehr voneinander weg. Der erste Schritt ist getan, weitere müssen nun folgen.

Denn schließlich geht es nur gemeinsam.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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