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MSV: Das Torwart-Karussell steht - Starke und Herzog (müssen) bleiben
„Ich sehe nicht schwarz“

Während das Trainerkarussell zum Stehen gekommen ist, hat es sich für die Torhüter noch gar nicht erst bewegt.

Dabei suchen etliche Erstligisten einen Keeper. Der FC Bayern oder der 1. FC Köln sind ganz heiße Kandidaten, die Wechselbörse anzuschieben. Doch bislang ist nichts geschehen. Und deshalb sieht Tom Starke seine Zukunft auch (noch) in Duisburg. „Es gab zwar schon ein konkretes Angebot, aber ich habe es abgeblasen“, hätte der 28-Jährige einen Drei-Jahres-Vertrag unterschreiben müssen. „Für mich ist das aber nicht attraktiv, deswegen bleibe ich beim MSV.“

Dabei würde sein Wechsel dem MSV finanziell sehr zu Gesicht stehen. Und mit Marcel Herzog hätten die „Zebras“ eine echte Nummer eins in der Hinterhand. „Natürlich ist die erste Liga verlockend“, gibt Starke, der seinen Urlaub in Süd-Spanien verbracht hat, zu. „Aber mich zieht hier nichts weg. Ich habe mir ein gewisses Standing erarbeitet. Und wenn das Team zusammenbleibt, können wir auch oben mit mischen.“

Denn die Abgänge von Markus Brzenska, Cedrick Makiadi. Dorge Kouemaha oder Änis Ben-Hatira sind in seinen Augen nicht schwerwiegend. „Es war doch klar, dass Makiadi geht. Und nachdem Frank Fahrenhorst verpflichtet worden ist, war das Ding mit Markus auch erledigt. Änis war nie Stammspieler“, fasst Starke seine Eindrücke zusammen. „Änis wird durch Chinedu Ede, von dem ich sehr viel halte, ersetzt. Frank kompensiert Markus‘ Abgang.“ Der gebürtige Dresdener hebt an: „Und von Cedrick hatte zu Beginn auch niemand gedacht, dass er so viele Tore machen würde. Das kann ein neuer Mann dann also auch schaffen“ Und Kouemaha? „Wenn er geht, wird er nicht umsonst wechseln, also brauchen wir zwei gute Leute in der Offensive“, meint Starke.

Herzog, der nach seinem Sardinien-Trip wieder in seiner schweizerischen Heimat weilt und am Donnerstag zurück ins Revier kommen wird, hängt auch in der Luft. „Weder Tom noch ich haben ein Angebot. Falls etwas gehen sollte, wird es sich nur kurzfristig entscheiden. Es gibt sicherlich schönere Situationen als die aktuelle. Aber ich stehe ja zum Glück nicht auf der Straße.“ Denn wie Starke hat auch Herzog noch einen laufenden Kontrakt.

Mit der erneuten Nummer zwei will er sich aber nicht begnügen und strebt im Fall von Starkes Verbleib einen Wechsel an. „Ich habe immer wieder betont, dass ich spielen möchte. Daran hat sich nichts geändert“, macht Herzog aus seinen Ambitionen keinen Hehl. „Es ist unbefriedigend, nicht zu spielen und zu wissen, wo man in 14 Tagen ist. Aber mir sind die Hände gebunden.“

Sollte er bleiben, ist er für die neue Serie zuversichtlich: „Man kann jetzt noch nicht alles schlecht reden. Es gibt noch einige Fragezeichen, aber die werden gelöst.“ Starkes Fazit: „Ich sehe nicht schwarz. Im Gegenteil.“

Die Frage ist nur: Für welchen Verein?

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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