Nach den Leistungen der vergangenen Monate hatte Dimitrios Pappas seinen Platz sicher. Nach einer sehr mäßigen Hinserie steigerte sich der Grieche von Woche zu Woche und wurde so zu einem ganz wichtigen Baustein auf dem Weg zum Klassenerhalt.
Klar, dass der Verein den Verteidiger halten wollte und auch halten wird. Obwohl der Dreijahresvertrag immer noch nicht unterschrieben ist. Und der ehemalige Essener vor wenigen Tagen im RWE-Dress eine persönliche Einheit absolvierte. Für die Medien eine schöne Story, die Pappas aber mit einem Lächeln schnell aufklärt: „Ich habe mit Essens Bora Karadag etwas trainiert und hatte keinen Pulli mehr. Es war kalt und er hat mir einen gegeben, so einfach ist das.“ Gilt das auch für die Sache mit dem Vertrag? „Klar“, bestätigt das Vorbild in Sachen Einstellung, „Anfang der Woche unterschreibe ich. Das ist doch kein Problem. Ich habe schon lange zugesagt. Und ich halte mein Wort auch.“

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Im Klartext: In Oberhausen geht es drei Jahre weiter mit Pappas, der nach dem Griechenland-Urlaub schon wieder richtig Lust auf die Vorbereitung verspürt: „Die Pause ging schnell vorbei, aber ohne Fußball geht es auch nicht lange.“ Nicht nur leere Worte, vielmehr einfach ein Fakt. Daher überrascht es auch nicht, dass RS den Defensiv-Kicker am Freitag auf dem Weg nach Düsseldorf erreichte. Dort stand eine private Fußballeinheit auf dem Plan, auch Moritz Stoppelkamp nahm daran teil.
Zwei Akteure, die mit unterschiedlichen Zielen in die Vorbereitung starten. Während Pappas seinen Stammplatz gegen die neue Konkurrenz wie Marinko Miletic verteidigen will, möchte Stoppelkamp den Durchbruch packen und auf mehr Einsatzzeiten kommen. Pappas: „Jeder muss sich neu beweisen und vom Start weg Gas geben. Es ist fraglich, ob jemand einen Bonus hat.“

