In einer ersten Verhandlungsrunde war es zu keinem Ergebnis gekommen. NUM fordert 15 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber erhöhten ihr Angebot lediglich von 7,5 auf 8,5 Prozent. "Wir werden an unseren Forderungen festhalten", sagte Gewerkschaftssprecher Lesiba Seshoka der Tageszeitung The Citizen: "Wenn unsere Forderungen nicht erfüllt werden, werden wir Arbeitskampfmaßnahmen ergreifen."
Schon in der Vergangenheit hatten Streiks die Arbeiten an mehreren WM-Stadien verzögert. Lediglich das Prunkstück, das 94.700 Zuschauer fassende Soccer City in der Nähe von Johannesburg, blieb bislang von Arbeitsniederlegungen verschont.
Blatter hofft auf Obama-Erscheinen zur WM-Eröffnung
FIFA-Chef Joseph S. Blatter hofft auf ein Erscheinen von US-Präsident Barack Obama zum Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika am 11. Juni 2010 in Johannesburg. Dies erklärte der Schweizer bei einem Medientreffen am Montag am Rande des Confed Cups in Johannesburg.
Obama, dessen Vater kenianischer Abstammung ist, wurde im vergangenen November zum ersten afro-amerikanischen Präsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten gewählt.
Im kommenden Jahr findet erstmals eine Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent statt. "Es hat einen Briefwechsel zwischen Präsident Obama und Präsident Blatter gegeben", sagte FIFA-Kommunikationsdirektor Hans Klaus dem SID. Eine endgültige Zusage des Weißen Hauses liegt allerdings noch nicht vor.
