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Düsseldorf: van den Bergh bei der Fortuna angekommen
„Bin für einen Spaß zu haben“

Anfang der Woche wurde nun klar, was zuvor schon häufig thematisiert wurde.

Johannes van den Bergh wechselt von Borussia Mönchengladbach zu Fortuna Düsseldorf. „Ich muss zugeben, dass ich Mittwoch zum ersten Mal im Stadion war“, erklärt der Linksfuß. „Das steht dem Gladbacher Borussia-Park wirklich in nichts nach.“ Mit anderen Worten, zumindest bei der Spielstätte hat sich van den Bergh nicht verschlechtert.

Sportlich ebenfalls nicht wirklich, schließlich bekam er in Gladbach kaum eine Chance, sich im Profibereich zu zeigen. „Es ist mein Ziel, dass ich mehr Einsatzzeiten bekomme. Ich hoffe, in Düsseldorf gelingt mir das. Aber dafür muss natürlich auch die Leistung in der Vorbereitung stimmen. Es wäre auf jeden Fall wichtig für meine Entwicklung, mal eine Zweitligasaison durchzuspielen“, sagt der Defensivspezi.

Da wird vor allem Fabian Hergesell ein Wörtchen mitreden, er hat nämlich bisher die linke Position in der Viererkette belegt. „Es gibt keine wirkliche Prämisse für mich, wo ich spielen möchte. So lange ich auf der linken Seite bleiben darf und nicht nach rechts muss, passt es sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld“, berichtet der größer Bruder des Fortuna II-Spielers Lukas van den Bergh.

Nun ist „Jojo“ wieder in Liga zwei gelandet, in der er schon für die „Fohlen-Elf“ auflief. „Gegen den Abstieg spielt kein Team gerne und dementsprechend auch kein Spieler“, betont er mit Blick auf Fortunas Zielsetzung. „Es ist aber normal, dass man sich als Aufsteiger zunächst einmal nach unten orientiert.“ Sein Zusatz: „Soweit ich das beurteilen kann, haben wir aber eine gute Truppe zusammen, die es schaffen kann, erst gar nicht unten reinzurutschen.“

Das wird ein harter Weg, auf dem auch van den Bergh zu einem wichtigen Baustein werden kann. Wie beschreibt sich der 22-Jährige selbst? Seine Antwort: „Ich bilde mir ein, eine professionelle Einstellung zum Profifußball zu haben. Im Spiel versuche ich immer aggressiv zu agieren, um mir darüber die Sicherheit zu holen, um auch die spielerischen Aspekte zu zeigen.“ Er fügt abschließend hinzu: „In der Kabine bin ich am Anfang eher zurückhaltender und werde keine großen Reden halten. Aber später bin ich auch für einen Spaß zu haben.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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