Ab diesem Zeitpunkt wusste man, in den kommenden beiden Spielzeiten wird Oliver Fink die rechte Seite der Düsseldorfer beackern. „Wenn man gute Leistungen zeigt, dann steht man mehr im Fokus“, erklärt der ehemalige Unterhachinger auf die Frage, wie der Kontakt zustande kam. „Als ich dann die Anfrage erhielt, musste ich nicht lange überlegen.“
Ein Satz, den auch die Fans gerne hören, aber wie kommt es, dass er sich so schnell mit dem Verein einig wurde? Seine Antwort: „Das Stadion ist hervorragend, die Stadt ist super. Auch in der Mannschaft ist alles intakt, sie ist nicht umsonst in der aufgestiegen. Da ist man gerne Teil von.“ Doch so wirklich konnte er seine neuen Kollegen noch nicht kennen lernen. „Das kann man nach einem Laktattest schlecht beurteilen, aber ich kenne die Truppe noch aus dem vergangenen Jahr und ich muss sagen: Da steckt schon einiges hinter“, betont Fink, dem die Zweite Bundesliga durchaus bekannt ist.
Schon für Jahn Regensburg und Wacker Burghausen ist er im Unterhaus aufgelaufen. „Wie gut die Klasse ist, wird sich zeigen“, grübelt der Mittelfeldakteur. „Für uns ist es erst einmal Neuland, weil wir nach langer Zeit wieder in dieser Liga spielen. Wir müssen einfach versuchen, schnell Punkte zu sammeln, um von Beginn an nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“
Ein Vorhaben, das auch andere Klubs teilen. Doch nicht nur zwischen den einzelnen Teams wird es heiß hergehen, sondern auch innerhalb der eigenen Mannschaft im Kampf um die Stammplätze. „Konkurrenz belebt das Geschäft. Ich bin vielseitig einsetzbar und dann wird man sehen, wo ich auflaufen werde“, gibt sich Fink kämpferisch. Statt Bremen II, VfR Aalen und Kickers Emden warten nun Größen wie der 1.FC Kaiserslautern, 1860 München oder der Karlsruher SC.
Fink: „Das ist mir eigentlich relativ egal. Ich freue mich auf die Saison in dieser tollen Arena vor einer klasse Kulisse.“ Bei diesem Stichwort landet man automatisch am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison. Wie hat der neue Fortune das aus der Ferne mitbekommen? „Einfach nur beeindruckend! Bei uns in Haching waren 3.500 Zuschauer und hier über 50.000. Das ist schon eine ganz andere Hausnummer.“

