Selbst für die Altgedienten eine neue Erfahrung, für die Neuen ohnehin. Gleich die erste Einheit mitbestreiten werden - Stand heute - neben dem Personal der vergangenen Saison - fünf „frische“ Akteure, allerdings soll sich bis zum kommenden Mittwoch möglichst noch etwas tun. Denn, was Wunder, der Ex-Profi möchte natürlich schnellstmöglich Klarheit haben und mit kompletter Besetzung an den Start gehen.
Offen war bis zuletzt auch, ob Strunz sich einen zusätzlichen „Fußballlehrer“ an die Seite holen würde. Dabei hatte sich der Ex-Profi auch bereits auf einen Favoriten eingeschossen. Es galt also nur noch, die finanziellen Vorstellungen übereinzubringen, ein Scheitern der Verhandlungen nicht ausgeschlossen. Nach RS-Informationen konnten sich Klub und Kandidat nun jedoch einigen.

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Der heiße Kandidat heißt Uwe Erkenbrecher und wird in den nächsten Tagen an der Hafenstraße unterschreiben.
Der Ex-Profi verdingte sich zuletzt als Trainer des Regionalligisten Türkiyemspor Berlin. Nach dem Rückzug von Kickers Emden aus der 3. Liga gelang ihm dort der Klassenerhalt am „Grünen Tisch“. Zuvor sammelte der 54-Jährige Erfahrung beim VfL Wolfsburg, Carl-Zeiss Jena, VfB Lübeck, Greuther Fürth, SC Paderborn, SSV Reutlingen sowie als Co-Trainer bei Esteghlal Teheran.
Zwar wollte noch keine der Parteien das künftige Engagement bestätigen, Türkiyemspor-Manager Fikret Ceylan bestätigt aber den Abgang des Übungsleiters. „Er hat uns informiert, dass er für ihn in Richtung Rot-Weiss Essen geht.“
Dort könnte der ehemalige Werder-Bremen-Profi gleich den nächsten neuen Spieler begrüßen. Denn Strunz sieht sich weiter beim Ligakonkurrenten aus Kaiserslautern um: nach Sergej Neubauer und Sebastian Stachnik könnte bald der dritte „Rote Teufel“ in Bergeborbeck aufschlagen.
Bartosz Broniszewski bestätigt eine Anfrage aus Essen: „Was dabei herauskommt, werden wir sehen, das läuft jetzt alles über meinen Berater.“ Einen Nebenbuhler im Wettbewerb um den 21-jährigen Verteidiger, der in der Jugend unter anderem beim FC Bayern und der TSG Hoffenheim aktiv war, muss RWE allerdings offenbar nicht fürchten: „So wie es aussieht, läuft es darauf hinaus, dass ich entweder in Kaiserslautern bleibe oder nach Essen wechsle“, beteuert der Deutsch-Pole.
In der abgelaufenen Spielzeit kam Broniszewski 21 Mal in der Regionalliga zum Einsatz und durfte drei Mal in der 2. Bundesliga mitmischen, wobei ihm sogar ein Treffer gelang. Die Entscheidung, ob er auch künftig mit seinem Ex-Teamkamderaden Neubauer und Stachnik kicken wird, könnte noch Ende der Woche fallen.

